Kurzmeldung: Der Mensch als ultimative mobile Plattform

Dr. Genevieve Bell, Intel Fellow und Anthropologin, blickte am dritten Tag des Intel Developer Forum (IDF) auf Mobilität jenseits von Smartphones und Tablets. In diesem Zusammenhang legte sie Intels Vision der mobilen Zukunft dar und definierte vier wesentliche Anforderungen an zukünftige Technologien:  Sie sollen ganz auf die individuelle Person zugeschnitten sein, sich einfach und intuitiv bedienen lassen, sich selbstverständlich in den Alltag integrieren und dabei helfen, über sich selbst hinaus zu wachsen.

Bell illustrierte die Vision durch verschiedene Projekte aus der Entwicklung von Intel und Kooperationspartnern. Darunter eine Demonstration „Intelligenter Bekleidung“ des Fraunhofer Instituts, bei der die Technik in die Kleidung eingewebt ist. Zudem wurde ein Smartphone gezeigt, das bekannte Personen in der unmittelbaren Umgebung anhand von Spracherkennung identifiziert sowie ein Cloud Service, der Anwendern dabei hilft, persönliche Daten über alle ihre Geräte hinweg sicherer zu machen. Wichtige Voraussetzungen dafür sind Baukastensysteme aus verschiedenen, zum Teil kontextsensitiven Komponenten und Materialien. Weiterhin erfordern diese Technologien einen erheblich geringeren Stromverbrauch, so dass sie autark ohne Stromkabel und regelmäßiges Aufladen arbeiten können.