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Ein Jahrzehnt der Errungenschaften in unternehmerischer Verantwortung bei Intel – auf die nächsten zehn Jahre

Neuer Kurs mit geteilter Verantwortung

von Suzanne Fallender

Angesichts der COVID-19-Pandemie ist es für Unternehmen von zentraler Bedeutung, einen gemeinsamen Ansatz zur Lösung der zentralen globalen Herausforderungen zu verfolgen. Hier sind insbesondere Technologieunternehmen gefordert: Daten und Informationen spielen eine entscheidende Rolle bei der Nachverfolgung, Diagnose und Behandlung dieser Pandemie und werden auch weiterhin wichtig bleiben, damit wir zukünftigen globalen Herausforderungen einen Schritt voraus sein können.

Mehr: Intel benennt globale Herausforderungen und setzt ein Zeichen für gemeinsame unternehmerische Verantwortung

Bei Intel integrieren wir unternehmerische Verantwortung schon seit langer Zeit in unsere Geschäftstätigkeit. Vor fast 10 Jahren haben wir Ziele für 2020 festgelegt, nahezu alle von ihnen haben wir erreicht. In unserem neuesten „Corporate Responsibility Report“ werden unsere Initiativen detailliert beschrieben. Einige Erfolge möchte ich besonders hervorheben:

  • Maßnahmen gegen den Klimawandel und nachhaltiger Wasserverbrauch haben bei Intel in Anbetracht des hohen Energie- und Wasserbedarfs in der Halbleiterherstellung Priorität. Die Vereinten Nationen berichten, dass der Klimawandel jedes Land der Erde betrifft; Volkswirtschaften werden beeinflusst und Wetterbedingungen verändert. Zudem liegt der Ausstoß von Treibhausgasemissionen auf einem Höchststand. Die Vereinten Nationen stellen auch fest, dass sich die Folgen des Klimawandels auf unser Wasser auswirken, was zu einer unsicheren Versorgung, einer Verminderung der Wasserqualität und zu erschöpften Quellen führt. Wir adressieren den Klimawandel gezielt und haben den Einsatz von Ökostrom weltweit auf 71 Prozent erhöht. Weiterhin konnten wir die Intensität unserer direkten Kohlenstoffemissionen im Vergleich zum Jahr 2010 um 39 Prozent senken. Seit dem Jahr 2000 reduzierten wir unsere absoluten Emissionen[1] der Kategorien 1 und 2 um 31 Prozent[2], obwohl unsere Produktionskapazität erheblich erhöht wurde. Das Ziel, unseren Wasserverbrauch im Vergleich zum Jahr 2010 deutlich zu senken, wurde mit einem Rückgang von 38 Prozent sogar übertroffen. In Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Umweltorganisationen haben wir außerdem 3,7 Milliarden Liter Wasser für lokale Einzugsgebiete wiederaufbereitet.
  • Die Förderung der Inklusion ist ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur und ein wesentlicher Faktor für die Entwicklung von Innovationen. Eine kürzlich von Gartner durchgeführte Umfrage ergab, dass 85 Prozent der Führungskräfte aus dem Bereich „Diversität und Inklusion“ das Bestreben nach mehr Inklusion innerhalb einer Organisation als wichtigstes Ergebnis ihrer Arbeit bezeichnen. Derzeit messen jedoch nur 57 Prozent der Unternehmen ihren Fortschritt in diesem Gebiet. Wir haben uns ehrgeizige Ziele für 2020 gesetzt und 300 Millionen US-Dollar bereitgestellt, um die Erfolge bei Intel und in der gesamten Technologiebranche zu beschleunigen. Zwei Jahre früher als geplant haben wir bei unserer US-amerikanischen Belegschaft einen prozentualen Anteil der beschäftigten Frauen und unterrepräsentierten Minderheiten analog des US-amerikanischen Facharbeitsmarktes erreicht. Weiterhin verzeichnen wir eine globale Gleichstellung der Geschlechter bei Gehältern. Auch das Ziel, die jährlichen Ausgaben für diverse Lieferanten auf eine Milliarde US-Dollar zu erhöhen, wurde erfüllt und mit unseren Programmen zur Vermittlung technologischer Kompetenzen haben wir fünf Millionen Frauen erreicht.

Seit wir uns die ursprünglichen Ziele gesetzt haben, hat sich die Welt erheblich verändert. Wir benötigen ganzheitliche Strategien zur unternehmerischen Verantwortung, bei denen sich Firmen auf gemeinsame Modelle stützen können, um die Wertschöpfung und den sozialen Einfluss zu erhöhen. Die aktuelle Pandemie hat diese neuen Ansätze stärker in den Fokus gerückt, da die Herausforderungen, welchen wir gegenüberstehen, zu komplex sind, um von einer einzelnen Organisation bewältigt zu werden.

Vor diesem Hintergrund haben wir einen ganzheitlichen Ansatz bei der Definition unserer Ziele und Strategien für 2030 entwickelt. Um ein unternehmensweites Bewusstsein dafür zu schaffen, haben wir die Expertise und die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter*innen genutzt – über Abteilungs- und Ländergrenzen hinweg. Damit ein kollaborativer Ansatz sichergestellt ist, wurden dabei auch externe Perspektiven, einschließlich die unserer Kunden, Investoren, Lieferanten und Community-Mitglieder berücksichtigt.

Das Ergebnis drückt sich in Intels neuer „RISE-Strategie“ und in den damit verbundenen definierten Zielen für 2030 aus. Mit dieser Strategie streben wir eine verantwortungsvollere, integrativere und nachhaltigere Zukunft an, ermöglicht durch unsere Technologien sowie durch das Fachwissen und den Einsatz unserer Mitarbeiter*innen. Um die zentralen globalen Herausforderungen anzugehen und unseren Einfluss zu erweitern, werden wir mit Akteuren aus der Technologie- und weiteren Branchen zusammenarbeiten sowie weiterhin mit nationalen Regierungen, NGOs und politischen Entscheidungsträgern.

Unsere RISE-Strategie lautet:

  • Responsible (Verantwortungsvolle Unternehmensführung). Führend bei der Weiterentwicklung von Sicherheit, dem Wohlergehen und verantwortungsvollen Geschäftspraktiken in unseren globalen Produktionsprozessen, unserer Wertschöpfungskette und darüber hinaus. Wir werden uns branchenweit für eine nachweislich konfliktfreie Lieferkette von Mineralien und weiteren Materialien einsetzen, um so die Achtung der Menschenrechte zu wahren und erhöhen. Weiterhin haben wir uns zur Erzielung positiver Effekte für alle an der globalen Lieferkette beteiligten Menschen zum Ziel gesetzt, unsere Initiativen auf 100 Prozent unserer primären Lieferanten sowie auf risikobehaftetere Lieferanten der zweiten Stufe auszuweiten.
  • Inclusive (Inklusion). Förderung von Diversität und Inklusion in unserer weltweiten Belegschaft und in der Branche. Erweiterung der Möglichkeiten für Andere durch Initiativen zur technologischen Inklusion und Förderung von Digitalisierung. Bis 2030 wollen wir die Anzahl der Frauen in technischen Positionen auf 40 Prozent erhöhen und doppelt so viele Frauen und ethnische Minderheiten in Führungspositionen beschäftigen. Wir werden darüber hinaus mit unserer gesamten Branche zusammenarbeiten, um einen globalen Inklusionsindex zu erstellen und zu implementieren. Der Index wird gemeinsame Richtlinien enthalten, sowie Daten zur Ursachenforschung und Maßnahmendefinition, um gemeinsam den Fortschritt voranzutreiben und ein Netz an Talenten von morgen zu etablieren.
  • Sustainable (Nachhaltigkeit). Führende Rolle in Nachhaltigkeit und Ermächtigung unserer Kunden zur Reduktion der Umweltbelastung. Mit unseren neuen Zielen fordern wir uns selbst heraus, einen positiven Nettowasserverbrauch, die Nutzung von 100 Prozent erneuerbaren Energien, keine Entsorgung von Abfällen auf Deponien und absolute CO2-Emissionsreduktionen zu erzielen – sogar, wenn unsere Produktion steigt. Wir werden gemeinsame Initiativen auf den Weg bringen, um die Verringerung der CO2-Emissionen und den nachhaltigen Umgang mit Chemie in unserer Branche voranzutreiben.

Intel geht nun den nächsten Schritt in der unternehmerischen Verantwortung und arbeitet gemeinsam mit anderen an den zentralen globalen Herausforderungen. Wir definieren neu, wie Technologien, die für alle zugänglich sind, Gesundheit und menschliches Wohlergehen verbessern, den digitale Reifegrad erhöhen und klimaneutrales Computing erreichen.

Intel strebt noch mehr Integration und Zusammenarbeit an, um einen Mehrwert für alle Branchenakteure zu schaffen und Technologien zu entwickeln, die das Leben aller Menschen bereichern.

Weitere Informationen zu Intels Erfolgen und Zielen: www.intel.com/responsibility.

Suzanne Fallender ist Director of Corporate Responsibility bei Intel.

[1] Die absoluten Emissionen beziehen sich auf die Gesamtmenge der emittierten Emissionen.
[2] Unsere kombinierten Treibhausgasemissionen der Kategorie 1 (direkt) und Kategorie 2 (indirekt) verringerten sich in der Intensität um 13 Prozent und erhöhten sich absolut um 8 Prozent von 2018 bis 2019 aufgrund des Produktionswachstums.

 

Über Intel

Intel (Nasdaq: INTC) ist eines der führenden Unternehmen in der Entwicklung zukunftsweisender Technologien, von denen Menschen auf der ganzen Welt profitieren. Inspiriert durch das Mooresche Gesetz arbeiten wir ständig an der Weiterentwicklung unserer Halbleiter-Produkte, um Kunden bei der Bewältigung ihrer größten Herausforderungen bestmöglich zu unterstützen. Wir implementieren intelligente Technologien und Lösungen in der Cloud, im Netzwerk und in allen Geräten dazwischen. Dadurch nutzen wir das volle Potenzial von Daten, die Unternehmen und Gesellschaft verbessern.

Mehr Informationen zu Intels Innovationen finden Sie unter www.newsroom.intel.de und www.intel.de.

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