ESL Pro Series: Deutschlands beste Gamer

EPS Deutschland - Season 16 - Alles voll – Die Zuschauer warten auf die BegegnungenDie Bundesliga der Computerspiele ESL Pro Series beendet ihre mittlerweile 16. Saison mit einem furiosen Final-Wochenende – Intel unterstützt die Profis seit 2001.

Wir schreiben den 16. April 2010 im Tanzbrunnen in Köln. Es ist 19 Uhr. Auf der Bühne stehen zehn High-End Computer. Hinter jedem sitzen junge Menschen. Sie haben ein Headset auf, tragen mit Sponsoren bepackte Trikots und starren gebannt auf ihre Bildschirme. Davor sitzen 1.100 jubelnde Zuschauer. Sie alle sind eSportler und Fans der auf der Bühne antretenden Profispieler. Die abgelaufene Saison der Bundesliga für Computerspieler findet ihren Abschluss und zeigt eindrucksvoll die Bedeutung des elektronischen Sports als Jugendkultur des 21. Jahrhunderts. Das Event im Kölner Tanzbrunnen ist nur eines von acht Intel Friday Night Games, die im Rahmen der 16. ESL Pro Series Saison von März bis Mai 2010 veranstaltet wurden.

Intel Friday Night Game Hannover (CeBIT)

Vor tausenden Zuschauern eröffneten die Counter-Strike 1.6 Teams TBH.eSports aus Taufkirchen und der dreifache deutsche Meister Alternate aus Linden die 16. Saison der ESL Pro Series. In einem spannende Spiel mit Herzschlagfinale schaffte Außenseiter TBH die erste Überraschung der neuen Saison durch einen 16:14 Erfolg gegen Alternate.

Intel Friday Night Game Oberhausen (26.03.10)

Am 26. März stoppte die Roadshow im Ruhrgebiet, genauer gesagt in Oberhausen. 800 Fans erlebten mitunter die Premiere der Eins-gegen-Einsdisziplin Quake Live in der national höchsten eSport-Spielklasse. Die Sensation des Spieltags schaffte das Gehrdener FIFA Team Competo.Sports aus durch einen Sieg gegen die Saisonfavoriten von SK-Gaming aus Köln.  Erwartungsgemäß fuhr der deutsche Rekordmeister in Counter-Strike 1.6, mousesports aus Berlin, einen ungefährdeten Sieg ein. Für die restlichen Favoritensiege sorgte der Quake Live-Spieler Marcel „k1llsen“ Paul und das Counter-Strike Source-Team von Alternate.

Intel Friday Night Game Mannheim (09.04.10)

Nach einer längeren Pause gastierten die Intel Friday Night Games wieder in Mannheim. Die Veranstaltung wurde von dem Gemeinderatsmitglied der Stadt Raymond Fojkar eröffnet. Bereits in der ersten Partie des Abends entwickelte sich in der Disziplin Counter-Strike Source ein echter Krimi. In einem Kopf-an-Kopf-Spiel wechselte von Runde zu Runde die Führung. Am Ende setzten sich die Kölner vom Team WILD LIONS gegen ihre Kontrahenten vom Team Thermaltake durch. Außerdem siegte der Rekordmeister mousesports auf seinem zweiten Intel Friday Night Game der laufenden Saison genauso, wie der dreifache deutsche Warcraft 3-Meister Daniel „XlorD“ Spenst.

Intel Friday Night Game Köln (16.04.10)

Vor 1.100 Zuschauern beim Heimspiel feierte der bei n!faculty unter Vertrag stehende Heinrich „S.o.K.o.L“ Rennert in der Disziplin Warcraft 3 einen 2:1 Erfolg gegen den alten Hasen Dennis „HasuObs“ Schneider vom Team mousesports. Weniger erfolgreich verlief der Abend für das Counter-Strike 1.6 Team der Kölner. Mit 5:16 musste man sich dem Lindener Werksteam Alternate geschlagen geben. Durch einen Sieg in der Disziplin Counter Strike Source feierte auch das zweite Team aus dem Hause Alternate einen Sieg in Köln.

Intel Friday Night Game Hamburg (30.04.10)

Lokalmatador in Hamburg war das Team mTw, das in den Disziplinen Counter-Strike 1.6 sowie Counter-Strike Source auflief. Die Ausgangsposition war bei beiden Teams vor 1.100 begeisterten Fans eine völlig unterschiedliche. Während die Counter-Strike Source-Spieler in der 16. Saison um ihren dritten Meistertitel kämpften, ging es für die Counter-Strike 1.6-Spieler darum, nicht auf einen Relegationsplatz abzurutschen. Analog zu den Ausgangssituationen entwickelten sich auch die Partien. In Counter-Strike Source setzte sich mTw mühelos mit 16:6 gegen Team Thermaltake durch. Gegen die überzeugenden Frankfurt 69ers hatte man in Counter-Strike 1.6 allerdings keine Chance und unterlag deutlich mit 8:16. In Warcraft 3 setzte sich der Simmertaler Daniel „XlorD“ Spenst mit 2:0 gegen seinen Konkurrenten Eric „Eric“ Marten durch.

Intel Friday Night Game Berlin (14.05.10)

In der Hauptstadt bejubelten 1.050 Fans den Sieg des Lokalmatadoren ESC.ICYBOX in der Disziplin Counter-Strike 1.6. Im Spiel gegen den IFNG-Debütanten Alternative aus Bremen überzeugte ESC in den wichtigen Situationen. Am Ende reichte es trotz eines knappen 7:8 Rückstandes zur Halbzeit zu einem 16:12-Erfolg für die Berliner. In Counter-Strike Source wiesen die Hamburger von mTw das zweite Team aus dem Hause ESC.ICYBOX in die Schranken. In ihrem zweiten Intel Friday Night Game-Auftritt der laufenden Saison setzte sich mTw mit 16:12 gegen die lautstark angefeuerten Berliner durch.

Intel Friday Night Game Bremen (21.05.10)

Das vorletzte Intel Friday Night Game der 16. Saison führte in die Hansestadt Bremen. 900 Fans im Maritim Congress Center erlebten in Counter-Strike Source einen Starken Auftritt des Heimteams mTw, die sich mit 16:5 gegen die Langenhagener von KD-Gaming durchsetzten. Der Stadlander Dennis „HasuObs“ Schneider triumphierte in Warcraft 3, während es im Topspiel der Disziplin Counter-Strike 1.6, in dem das Team Bavarian Heaven die Kölner von n!faculty durch eine atemberaubende Aufholjagd mit 16:14 bezwangen.

Intel Friday Night Game München (28.05.10)

1.150 Fans erlebten letzte Spitzenspiele im Kampf um die Finalqualifikation und den Klassenerhalt. In Counter-Strike Source sicherten sich die Lindener von Alternate den Sieg. In Quake Live festigte Benjamin „calipt“ Jakob seinen zweiten Tabellenplatz durch seinen Sieg gegen Philipp „reload“ Kotecki. Seine Tabellenführung verteidigte Heinrich „S.o.K.o.L“ Rennert seine Tabellenführung in Warcraft 3. Die Münchner vom Team TBH.eSports kämpften gegen die Offenbacher von You Don’t Know Me um ihr Ticket für die Alienware Finals. Einen sicher geglaubten Sieg schenkte TBH her und erreichte am Ende nur ein 15:15.

Die Alienware Finals (12. + 13.06.10)

Am Ende einer jeden Saison warten die Finals auf die erfolgreichsten Spieler der 15 Spieltage der ESL Pro Series. Als Gast konnte hier der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters begrüßt werden, der die Veranstaltung eröffnete. In sechs Disziplinen kämpften die 68 besten von über einer Million deutscher eSportler der ESL um den Meistertitel und 130.000 Euro Preisgeld. Nach den spannendsten Finalspielen in der Geschichte der ESL Pro Series gab es Favoritensiege (mousesports), Sensationsmeister (Thermaltake) und wiedererstarkte Altmeister (HasuObs).

Die Abschlussplatzierungen lauteten wie folgt:


Counter-Strike

1. Platz mousesports – 10.000 €

2. Platz Team Alternate – 5.000 €

3. Platz n!faculty – 2.750 €

4. Platz TBH.eSports – 1.750 €

CS:Source

1. Platz Thermaltake – 4.500 €

2. Platz Team Alternate – 2.250 €

3. Platz mTw – 1.250 €

4. Platz SNOGARD Dragons – 750 €

Warcraft3

1. Platz HasuObs – 3.000 €

2. Platz Dolorian – 1.400 €

3. Platz XlorD – 600 €

4. Platz S.o.K.o.L – 300 €

FIFA10 3on3

1. Platz SK Gaming – 3.000 €

2. Platz Competo – 1.500 €

3. Platz pod – 700 €

4. Platz 69ers – 300 €

FIFA10 1on1

1. Platz hero – 2.500 €

2. Platz Era – 1.500 €

Quake Live

1. Platz k1llsen – 1.000 €

2. Platz calipt – 500 €

Dawn of War II

1. Platz TankRr – 1.000 €

2. Platz Gurke – 500 €

Aktuelle Zahlen und Fakten

  • Die Electronic Sports League (ESL) hat über 2.500.000 Mitglieder
  • Gegründet: Dezember 2000
  • Kooperation mit Intel seit Mai 2001
  • Preisgeld der aktuellen 16. ESL Pro Series Saison: 130.000 Euro
  • Bisher ausgeschüttetes Preisgeld ESL Pro Series: fast 2,0 Millionen Euro
  • Bisher ausgeschüttetes Preisgeld ESL insg.: fast 4,0 Millionen Euro
  • Registrierte Teams in der ESL: über 620.000
  • Gespielte Matches pro Monat: fast 400.000
  • Monatliche Unique Visitors der offiziellen ESL-Website: 1,6 Millionen
  • Zuschauerzahl eines Intel Friday Night Games: je nach Location 750 bis 2.000 vor Ort
  • Pro Jahr finden 18 Intel Friday Night Games u.a. in Köln, Berlin, Bremen, München, Mannheim, Hannover und Hamburg statt.
  • Durchschnittliche Zuschauerzahl eines Final-Wochenendes: 80.000 (über TV, Besucher vor Ort, ESL Live Newsticker). Datenverkehr am Final-Wochenende: 15 Terabyte (entspricht vier Millionen MP3-Musikstücken)
  • Datentransfer des ESL Youtube-Channels während der Intel Extreme Masters Finalspiele (CeBIT 2009): 73 Terabyte.

Hintergrund

Der Begriff eSport (Kurzform elektronischer Sport) bezeichnet das wettbewerbsmäßige Spielen von Computer- oder Videospielen im Mehrspielermodus. eSport versteht sich entsprechend der klassischen Definition als eigene Sportdisziplin, welche sowohl Spielkönnen (Hand-Augen-Koordination, Reaktionsschnelligkeit) als auch taktisches Verständnis (Spielübersicht, Spielverständnis) erfordert.   Die Spieler sind in Teams, sogenannten Clans, organisiert, welche die Funktion der Vereine in anderen Sportarten übernehmen. Die erfolgreichsten Teams werden zumeist von international agierenden Unternehmen gesponsert und ermöglichen so ihren Spielern die Teilnahme an Turnieren in der ganzen Welt.  In Deutschland erfreut sich der eSport einer rasant wachsenden Beliebtheit. Erster Anlaufpunkt für Spieler ist die von der Turtle Entertainment GmbH aus Köln betriebene Electronic Sports League.

Gegründet im Jahr 2000 ist Turtle Entertainment der europäische Marktführer im Bereich des elektronischen Sports (eSport). Mit der Electronic Sports League (ESL) ist das Unternehmen weltweit in 37 Ländern aktiv. Über 2.500.000 Nutzer bringen dem Liga-Portal www.esl.eu mehr als 1,6 Millionen Unique Visitors im Monat; die Website gehört damit zu den größten Internetauftritten Deutschlands. Die ESL bietet für alle Spielertypen, vom Einsteiger bis hin zum Profi, die richtige Liga.

Im Kölner Tanzbrunnen machen sich derweil die Profispieler bereit für den Wettkampf. Einstellungen werden gemacht, Konfigurationen eingestellt, die Reflexe werden trainiert, die einstudierten Taktiken letztmalig besprochen. Gleich geht es los, das Intel Friday Night Game in Köln.

Die Intel Friday Night Games sind die Highlights der ESL Pro Series Saison. Die Events finden – wie der Name schon sagt – jeweils freitags in den größten Städten bundesweit statt. Diese Roadshow des eSports präsentiert die besten eSportler acht Mal innerhalb einer Saison in spannenden Sportevents der elektronischen Art. Ein Intel Friday Night Game setzt sich aus ausgewählten Topspielen der  Disziplinen Action und Strategie-/Sportsimulation eines Spieltages zusammen.  Die Königsklasse des nationalen eSport ist die ESL Pro Series, in dessen Rahmen ein Intel Friday Night Game ausgetragen wird: von über 2.500.000 registrierten eSportlern qualifizieren sich nur die Besten und kämpfen um die Deutsche Meisterschaft und um ein Preisgeld von 130.000 Euro – das ist deutschlandweit Rekord. Das Konzept der ESL Pro Series ist mit dem der Fußball-Bundesliga zu vergleichen. Organisiert wird die ESL Pro Series von der Turtle Entertainment GmbH und ihren Partnern Intel und Alienware.

Seit 2001 unterstützt Intel die Turtle Entertainment GmbH, Ausrichter der Electronic Sports League, als Hauptsponsor und Namensgeber bei der Professionalisierung des eSports in Deutschland, Europa und weltweit. Zudem engagiert sich Intel als Sponsor diverser Profiteams wie dem beim Intel Friday Night Game in Köln antretenden Lokalmatadoren n!faculty, dessen Spieler sich auf der Bühne bereits von ihren Stühlen erhoben haben. Musik ertönt und eine enthusiastische Stimme stellt jeden Spieler einzeln vor. Während alle Kontrahenten auf der Leinwand erscheinen: „Er ist der Teamcaptain von n!faculty und ein Urgestein der eSport-Szene. Hier ist Christoph ‘chrizzo’ Krämer!“ Ein Großteil der 1.100 Zuschauer springt von den Sitzen und jubelt begeistert dem motivierten jungen Spieler zu.

Die gesamte Begleitung eines Events von der Teamvorstellung bis hin zur Kommentierung aller Partien übernimmt der IPTV-Sender ESL TV.

Die fachkundigen Kommentatoren von ESL TV führen professionell durch den Abend und garnieren das Event mit informativen Spieler-Interviews, packenden und fachgerechten Live-Moderationen, Gewinnspielen für die Zuschauer und vielem mehr. Damit nicht nur die Zuschauer vor Ort in den Genuss dieser eSport-Events kommen, strahlt ESL TV neben der üblichen Coverage durch Bilder und Liveticker auf der Webseite, das komplette Event live per Internetstream für Daheimgebliebene aus.

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Nochmals höhere aufgelöste Bilder sowie Bilder im Hochkantformat Intel Friday Night Games finden Sie auf Flickr

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