Intel beim Girls‘ Day 2015 im Bundeskanzleramt

Gemeinsame Projekte mit der Hochschule Pforzheim zum Magnetschwebe-Effekt und zum Smart Home

Feldkirchen, 22.04.2015 – Im Rahmen der Intel® Bildungsinitiative beteiligte sich Intel auch dieses Jahr wieder an der zentralen Veranstaltung zum Girls‘ Day im Bundeskanzleramt. Studentinnen der Hochschule Pforzheim haben gemeinsam mit Intel zwei Lernmodelle rund um Regelungstechnik entwickelt, die unterschiedliche MINT-Technologien (Mathematik, Naturwissenschaft, Informatik und Technik) vorstellen. Im ersten Modell beschäftigten sich die teilnehmenden Mädchen mit dem Magnetschwebe-Effekt; das zweite Lernmodell veranschaulichte Themen der modernen Hausautomatisierung (Smart Home) anhand eines technisierten Puppenhauses. Organisiert wurde die Aktion am Vortag des Girls‘ Day von der Initiative D21, Deutschlands größter Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft, in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt.

Veranstaltung im Bundeskanzleramt

Intel_Girlsday2.jpgZiel des bundesweiten Girls‘ Day ist es, bei Mädchen frühzeitig das Interesse an technischen Ausbildungsberufen und Studiengängen sowie weiblichen Nachwuchs für naturwissenschaftliche Fächer durch praxisnahe Einblicke zu fördern. Deutschlandweit öffnen Unternehmen daher am morgigen 23. April ihre Ausbildungsstätten und Forschungszentren für Mädchen ab der fünften Klasse.

An der Auftaktveranstaltung heute im Bundeskanzleramt nahm auch Bundeskanzlerin Angela Merkel – selbst Diplom-Physikerin und promovierte Naturwissenschaftlerin – teil und erklärte, es sei ihr ein persönliches Anliegen, gerade jungen Frauen die Perspektiven im naturwissenschaftlich-technischen Bereich näher zu bringen.

Hannes Schwaderer, Geschäftsführer der Intel GmbH und Präsident der Initiative D21, sagte: „Intel beteiligt sich im Rahmen der Intel Bildungsinitiative bereits seit mehreren Jahren am Girls’ Day. Wir möchten jungen Frauen zeigen, wie spannend und vielseitig die Welt der IT sein kann. Leider entscheiden sich Mädchen immer noch zu selten für naturwissenschaftliche Berufe. Mit unseren Aktivitäten wollen wir das ändern und Begeisterung für technische und IT-Berufe wecken.“

Anfang dieses Jahres hat Intel auch die „Diversity in Technology“-Initiative zur Förderung von Frauen und Minderheiten im eigenen Unternehmen und in der gesamten IT-Branche gestartet. Damit verbunden sind Investitionen in Höhe von 300 Millionen US-Dollar für die Ausbildung, Einstellung und Weiterbeschäftigung von weiblichen Ingenieuren und IT-Spezialisten sowie Fachkräften mit Migrationshintergrund.

Lernmodelle zum Magnetschwebe-Effekt und zum Smart Home

Intel_Girlsday.jpgStudentinnen der Hochschule Pforzheim haben gemeinsam mit Intel zwei Lernmodelle rund um Regeltechnik konzipiert. Dazu erklärte Professor Mike Barth, Leiter des Studiengangs Mechatronik der Hochschule Pforzheim: „Die Zusammenarbeit mit Intel lief, wie auch im vergangenen Jahr, hervorragend. So konnten zwei mit Intel Technologie ausgerüstete Demonstratoren für den Girls Day aufgebaut und in Berlin vorgeführt werden.“

Beim ersten Modell bekamen die Mädchen die Aufgabe, eine Kugel mit Hilfe von Magneten stabil zum Schweben zu bringen. Die Magneten wurden von einem Intel® Galileo Board der zweiten Generation gesteuert. Die schwebende Kugel repräsentierte den Magnetschwebeeffekt, wie wir ihn von Magnetschwebebahnen kennen. Dabei schwebte ein Metallelement in einem bestimmten Abstand auf oder unter einem Magneten. Die Mädchen mussten dabei drei Regler in die richtige Position drehen, damit die Kugel stabil schwebte. Anschließend konnten sie die Parameter direkt im Software-Code ändern. Auf diese Weise lernten die Mädchen, dass Änderungen von Zahlen im Software-Code eine physikalische Wirkung haben. Ähnlich wie beim ESP im Fahrzeug wirken sich Software-Parameter auf die Stabilität des Gesamtsystems aus.

Das zweite Lernmodell veranschaulichte Themen der modernen Hausautomatisierung (Smart Home) anhand eines technisierten Puppenhauses. Durch die zunehmende Überalterung der Gesellschaft in Deutschland stehen Ingenieurinnen heute vor der Aufgabe, Lösungen zu entwickeln, die allein lebende ältere Menschen in ihrem täglichen Leben unterstützen (Ambient Assistent Living). Das Modell enthält Technologien für Komfort (automatisches Öffnen und Schließen von Jalousien), Sicherheit (Alarm bei Fensterbruch), medizinische Überwachung (Bewegungskontrolle oder Körpertemperaturmessung) sowie Kommunikation (z.B. mit medizinischem Personal). Die Mädchen erlebten das Smart Home live und simulierten zum Beispiel einen Einbruch (z.B. die Öffnen eines Fensters) oder den Sturz einer pflegebedürftigen Person aus dem Bett. Weiterhin konnten sie das Energieverhalten in Kombination mit Solarzellen testen. Der Demonstrator vermittelte viele Ideen darüber, wie Technologie in modernen Häusern die Bewohner unterstützen kann.

Weitere Informationen zum Girls’ Day 2015 finden sich unter: http://www.girls-day.de/.

Die Intel® Bildungsinitiative

Intel, das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, nimmt sich gesellschaftlicher Herausforderungen an und engagiert sich für die Verbesserung der Bildungsqualität. Die Intel Bildungsinitiative umfasst deshalb zahlreiche Förder- und Ausbildungsprojekte für Schüler, Studenten und Pädagogen bis hin zu Jungunternehmern. Die vielfältigen Projekte der Intel Bildungsinitiative zielen auf die Verbesserung von Lern- sowie Lehrmethoden an Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen ab und ermöglichen den Zugang zu neuesten Technologien.

Darüber hinaus kooperiert die Intel Bildungsinitiative mit Regierungen und gemeinnützigen Organisationen. So ist Intel etwa Gründungsmitglied des Bündnis für Bildung e.V. (BfB), einem gemeinnützigen Verein, der sich für eine effizientere und effektivere Bildungsinfrastruktur in Deutschland einsetzt. Intel engagiert sich außerdem in der Initiative D21, Deutschlands größter Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft. Hannes Schwaderer, Geschäftsführer Intel GmbH, Director Energy and Industrial Sector EMEA, Intel GmbH ist seit Januar 2009 Präsident der Initiative D21. Seit Juni 2010 ist er zudem Mitglied des Senats bei acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften.

Weitere Informationen zur Intel Bildungsinitiative finden sich unter http://intel.de/education.

Über Intel
Intel (NASDAQ: INTC) das weltweit führende Unternehmen in der Halbleiterinnovation, entwickelt und produziert die grundlegende Technik für die Computerprodukte unserer Welt. Als einer der Vorreiter in den Bereichen unternehmerischer Verantwortung und Nachhaltigkeit produziert Intel die weltweit ersten auf dem Markt verfügbaren „konfliktfreien“ Mikroprozessoren. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter http://www.intel.de/newsroom und http://blogs.intel.com. Details zu Intels Engagement rund um das Thema „konfliktfreie Materialien“ sind unter unter conflictfree.intel.com verfügbar
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Über Intel

Intel (NASDAQ: INTC) ist ein führendes Unternehmen in der Halbleiterindustrie. Mit Hilfe von Computer- und Kommunikationstechnologien, die die Basis weltweiter Innovationen bilden, gestaltet Intel eine datenzentrierte Zukunft. Intels Know-how trägt dazu bei, die großen Herausforderungen der Welt zu meistern und Milliarden von Geräten sowie die Infrastruktur der intelligenten, vernetzten Welt zu schützen, weiterzuentwickeln und zu verbinden – von der Cloud über das Netzwerk bis hin zu allem, was dazwischen liegt.
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