Intel Braunschweig feiert 10-jähriges Jubiläum und startet MARC-Initiative zur schnelleren Entwicklung künftiger Computertechnologien

  • MARC-Initiative (Many-Core Applications Research Community) anlässlich des 10-jährigen Jubiläums von Intel Braunschweig angekündigt
  • Braunschweiger Ingenieure arbeiten mit verschiedenen Intel Entwicklerteams weltweit an neuen Mikroprozessor-Architekturen mit speziellem Fokus auf Energieeffizienz
  • Festakt zum 10-jährigen Jubiläum am 20. September mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik
  • Mehr als 120 Ingenieure in Braunschweig tragen maßgeblich zur Forschung und Entwicklung zukünftiger Intel Mikroprozessoren bei. Alle aktuellen Prozessorlinien enthalten mittlerweile Beiträge aus Braunschweig

Feldkirchen, 20. September 2010 – Intel feiert heute das 10-jährige Bestehen seines Forschungs- und Entwicklungsstandorts Braunschweig und kündigt anlässlich des Jubiläums die MARC-Initiative (Many-Core Applications Research Community) an. MARC zielt darauf ab, die Entwicklung von paralleler Software der nächsten Generation zu beschleunigen. Forscher aus Wissenschaft und Wirtschaft können dazu den 48-Kern-Forschungsprozessor Single Chip Computer Cloud (SCC) von Intel nutzen.

MARC fördert Software-Entwicklung für Mehrkernprozessoren
Während des Festaktes zum 10-jährigen Jubiläum kündigte Sebastian Steibl, Forschungsleiter Intel Deutschland, die weltweite MARC-Initiative an. Zu MARC gehören Forschungseinrichtungen, die den Forschungsprozessor Single Chip Cloud Computer (SCC) nutzen können. Der Chip vereint 48 voll programmierbare Intel® Architektur Rechenkerne, mehr als je zuvor auf einem einzigen Siliziumchip integriert waren. Der SCC wurde Ende vergangenen Jahres vorgestellt und maßgeblich von Intel Braunschweig mitentwickelt. Ziel der MARC-Initiative ist es, die Entwicklung von Anwendungen und Software der nächsten Generation für Mehrkernprozessoren (paralleles Programmieren) zu beschleunigen. Diese Programme werden den Umgang und Nutzen mit Computern im Berufs- und Privatleben erheblich verändern. Zu MARC gehören derzeit 38 Forschungseinrichtungen mit über 50 Projekten. Weitere Mitglieder werden in den nächsten Monaten folgen. Die aktuellen Mitglieder umfassen heute über 20 Institutionen aus Europa und sechs davon allein aus Deutschland. Zu den deutschen Mitgliedern zählen das Karlsruhe Institute for Technology (KIT), RWTH Aachen, Technische Universität Braunschweig, Hasso-Plattner-Institute Potsdam, Universität Paderborn und das Fraunhofer-Institut für Optronik. Außerdem gehört eine Reihe internationaler Mitglieder dazu, darunter die ETH Zürich (Schweiz) und die University of California San Diego (USA). Die europäischen MARC-Mitglieder werden von Intel in Braunschweig betreut.

Aktuelle Prozessorlinien enthalten Beiträge aus Braunschweig
Besonders erfreut ist Nikolaus Lange, Entwicklungsleiter Intel Deutschland, darüber, dass die meisten aktuellen Prozessorlinien mittlerweile Beiträge der Braunschweiger Intel-Ingenieure enthalten. Im Zuge der Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum wurde angekündigt, dass in Braunschweig jetzt in Zusammenarbeit mit verschiedenen Intel Entwicklerteams weltweit an neuen Mikroprozessor-Architekturen mit speziellem Fokus auf Energieeffizienz gearbeitet wird.

Festakt zum 10-jährigen Jubiläum am 20. September
Intel feiert das 10-jährige Jubiläum des Forschungs- und Entwicklungsstandorts Braunschweig am 20. September in einem Festakt mit seinen Partnern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Neben namhaften Intel Vertretern wird zudem Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister ein Grußwort sprechen. „Intel Braunschweig hat sich in den zehn Jahren seines Bestehens zu einem der führenden Forschungs- und Entwicklungsstandorte von Intel in Europa entwickelt,“ sagt David McAllister, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen. „Damit fügt sich das Unternehmen hervorragend in die exzellente Wissenschaftsregion Braunschweig ein. Laut einer aktuellen EU-Studie ist Braunschweig die forschungsintensivste Region in Europa mit der höchsten Wissenschaftlerdichte. Mehr als 15.000 Menschen forschen und arbeiten in 250 Firmen des Hochtechnologie-Sektors und 27 Forschungseinrichtungen. 5,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts werden in der Region Braunschweig in Forschung und Entwicklung investiert. Damit ist Braunschweig auf Platz 1 in Europa.“

10 Jahre Forschung und Entwicklung bei Intel in Braunschweig

Seit der Gründung von Intel Braunschweig im Jahr 2000 durch die Übernahme der Giga Germany GmbH ist ein ereignisreiches Jahrzehnt vergangen. Im Jahr 2003 entstand in Braunschweig das damals weltweit einzige Labor für die Validierung von Kommunikationschips für Glasfasernetze. Insgesamt entwickelte Intel Braunschweig bis 2004 sechs Mikrochips, die heute weltweit im Einsatz sind. Im Jahr 2005 steigt der Standort in Intels Kerngeschäft ein – die Forschung und Entwicklung von Mikroprozessoren. Mit der Eröffnung des „Intel Germany Research Centers“ (IGRC) ein Jahr später wächst Intel Braunschweig bis heute zum führenden Forschungs- und Entwicklungsstandort von Intel in Europa heran.

Darüber hinaus engagiert sich Intel Braunschweig für die TU Braunschweig und finanziert dort den Hauptstudiengang „Advanced VLSI-Design“ (Very large scale integrated circuits), der sich mit der Entwicklung hochkomplexer Mikrochips befasst. Gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover hat Intel zudem den Schülerwettbewerb Intel® Leibniz Challenge ins Leben gerufen.

Weitere Informationen zum Intel Standort Braunschweig sind im PressKit – 10-Jahre-Intel Braunschweig zu finden.

Über die Intel Labs Europe

Die Intel Forschungsaktivitäten in Europa bestehen aus einem Netzwerk von Forschungszentren, Produkt-Laboratorien und Innovationslabors und arbeitet in einem für Innovationen offenen Umfeld eng mit Hochschulen und der Industrie zusammen. Als zentrales Instrument zur Koordinierung der Aktivitäten in diesem vielfältigen und umfangreichen Netzwerk sowie zur optimierten Abstimmung zwischen der Intel-Zentrale und den europäischen F & E-Aktivitäten fungieren die Anfang 2009 gegründeten Intel Labs Europe. Derzeit bestehen die Intel Labs Europe aus 22 Forschungszentren mit mehr als 900 Experten.

Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen in der Halbleiterinnovation, entwickelt und produziert die grundlegende Technik für die Computerprodukte unserer Welt. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter http://www.intel.de/newsroom und http://blogs.intel.com

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