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Neuer Spitzenreiter: Der weltweit schnellste Supercomputer „Milky Way 2“ läuft mit Prozessoren von Intel

Intel stellt auf der International Supercomputing Conference (ISC) 2013 in Leipzig zudem neue und künftige Technologien für High Performance Computing vor

  • „Milky Way 2“, die neue Nummer Eins auf der Liste der weltweit schnellsten Supercomputer, basiert auf Intel® Xeon Phi™ Co-Prozessoren und Intel® Xeon® Prozessoren. Mit 54,9 PetaFLOP/s (Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde) verdoppelt das System die Rechenleistung im Vergleich zum bisherigen Spitzenreiter.
  • Intel Prozessoren treiben mehr als 80 Prozent der schnellsten Supercomputer der Top500-Liste an; über 98 Prozent der neu in der Liste vertretenen Systeme basieren auf Intel Produkten.
  • Intel erweitert seine aktuelle Generation der Co-Prozessoren um neue Intel® Xeon Phi™ 3100 und 7100 Produktfamilien. Damit bietet das Unternehmen eine Reihe von Preis- und Leistungsoptionen für High Performance Computing.
  • Intel stellt zudem die nächste Generation der Intel® Xeon Phi™ Technologie (Codename „Knights Landing“) vor, mit der das Unternehmen seine führende Position bei Supercomputern ausbauen möchte.

International Supercomputing Conference Leipzig/Feldkirchen, 17.06.2013 – Erstmals seit 1997 führt ein ausschließlich mit Intel Prozessoren bestückter Supercomputer wieder die Top500-Liste der Supercomputer an. Spitzenreiter der 41. Ausgabe der Top500-Liste ist das System „Milky Way 2“ mit 48.000 Intel Xeon Phi Co-Prozessoren sowie 32.000 Intel Xeon Prozessoren und einer maximalen Rechenleistung von 54,9 PetaFLOP/s (Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde). Dies entspricht mehr als der doppelten Geschwindigkeit des Supercomputers, der die Top500-Liste bei der letzten Ausgabe im November 2012 anführte.

Intel kündigt außerdem die Erweiterung seines Intel Xeon Phi Co-Prozessor Portfolios an und enthüllte bisher unbekannte Details der zweiten Generation der Intel Xeon Phi Produkte (Codename „Knights Landing“). Die neuen Produkte und Technologien werden die Energieeffizienz und Leistung von Supercomputern weltweit weiter steigern.

Der Markt für High Performance Computing Server

Laut IDC1 wird der Markt für High Performance Computing (HPC) Server in den nächsten vier Jahren jährlich um rund 36 Prozent von derzeit 11 Milliarden US-Dollar auf 15 Milliarden US-Dollar zunehmen. Das starke Wachstum der Supercomputer wird vom Bedarf vieler Branchen nach schnellen Berechnungen, Simulationen und dem Wunsch nach Entscheidungen auf Basis besserer Informationen getrieben. Supercomputer werden für genauere Wettervorhersagen eingesetzt und helfen beim Erkunden effizienterer Verfahren zur Energiegewinnung. Zudem tragen sie einen entscheidenden Teil zur Medikamentenentwicklung, beim Aufschlüsseln des menschlichen Genoms und der Analyse großer Datenmengen bei. Intel Xeon Phi Co-Prozessoren basieren auf der Intel® Many Integrated Core (Intel MIC) Architektur und erfüllen die Nachfrage nach leistungsfähigerer, energieeffizienterer und benutzerfreundlicher Technologie.

„Milky Way 2“ – der weltweit schnellste Supercomputer

Das „Milky Way 2“-System wurde für das National Supercomputing Center in Guangzhou, China gebaut. Es besteht aus 32.000 der kommenden 12-Core Intel Xeon Prozessoren E5-2600 v2 auf Basis der Ivy Bridge-Architektur und 48.000 Intel Xeon Phi Co-Prozessoren mit einer Gesamtleistung von 17,8 MW. Damit ist „Milky Way 2“ nicht nur das schnellste, sondern auch eines der energieeffizientesten Systeme auf der Top500-Liste. Der Supercomputer nutzt eine „neo-heterogene Architektur“, bei der die Hardware-Architektur über mehrere Klassen von Computing-Funktionen verfügt, auf die über ein gemeinsames Programmiermodell zugegriffen wird. Dies strafft die Entwicklungs- und Optimierungs-Prozesse, was bei der Kombination von CPU- und GPU-Beschleunigern nicht möglich ist.

Für die Leistung und Energieeffizienz des Systems sorgen die kommenden Prozessoren der 22nm Intel Xeon E5-2600 v2 Produktfamilie. Neben „Milky Way 2“ basieren zwei weitere Supercomputer der aktuellen Top500-Systeme von Bull* (Rang 54 mit 557 TFLOP/s und Rang 329 mit 139 TFLOP/s) auf diesen Prozessoren. Die Produkte werden ab dem nächsten Quartal erhältlich sein, über bis zu 12 Kerne und eine Taktrate von bis zu 2,7 GHz verfügen. Sie bieten eine Rechenleistung von 259 GFLOP/s pro Sockel. Dies entspricht einer Steigerung um 56 Prozent gegenüber der vorherigen Generation.

Über 80 Prozent der Supercomputer auf der Top500-Liste sind Intel-basiert

Mehr als 80 Prozent (403 Systeme) der Supercomputer der 41. Ausgabe der Top500-Liste werden von Intel-Prozessoren angetrieben. 98 Prozent der neu in der Liste vertretenen Systeme basieren auf Intel Prozessoren. Auf der Juni-Liste basieren zudem 11 Prozent der Systeme auf dem Intel Xeon Phi Co-Prozessor, darunter Supercomputer der Petaflop-Klasse wie „Milky Way 2“ mit 54.9 PFLOP/s und „Stampede“ mit 8,5 PFLOP/s. Die halbjährliche TOP500-Liste der Supercomputer geht auf Hans Meuer von der Universität Mannheim, Erich Strohmaier und Horst Simon vom US Department of Energy National Energy Forschung Scientific Computing Center und Jack Dongarra von der University of Tennessee zurück. Der vollständige Report findet sich unter http://www.top500.org/.

Neue Intel Xeon Phi Co-Prozessor 3000 und 7000 Produktfamilien

Intel kündigt außerdem fünf neue Produkte der aktuellen Intel Xeon Phi Co-Prozessoren an. Diese bieten verschiedene Leistungs-Optionen, Speicherkapazitäten, Energieeffizienz sowie Formfaktoren und sind ab heute verfügbar. Die Intel Xeon Phi Co-Prozessor 7100 Familie wurde entwickelt und optimiert, um die bestmögliche Leistung und ein Höchstmaß an Funktionen zu gewähren. Hierzu zählen 61 Kerne mit einer Taktrate von 1,23 GHz, 16 GB Speicherkapazität (doppelt so viel wie bislang bei Beschleunigern oder Co-Prozessoren) und mehr als 1.2 TFLOP/s Double Precision Leistung. Die Intel Xeon Phi Co-Prozessor 3100 Familie ist auf hohe Leistung je Dollar ausgelegt und bietet 57 Kerne mit 1,1 GHz Taktrate und 1 TFLOP/s Double Precision Leistung.

Zudem hat Intel ein weiteres Produkt der im vergangenen Jahr vorgestellten Intel Xeon Phi Co-Prozessor 5100 Familie angekündigt. Der Intel Xeon Phi Co-Prozessor 5120D ist für Umgebungen mit hoher Packungsdichte in Blades optimiert und lässt sich direkt mit Mini-Boards verbinden.

„Knights Landing“ – als Co-Prozessor oder CPU erhältlich

Intel stellt zudem die zweite Generation der Intel Xeon Phi Produkte mit verbesserten Supercomputing-Funktionen vor (Codename „Knights Landing“). Die nächste Generation der Produkte auf Basis der Intel MIC Architektur wird als Co-Prozessor oder als Host-Prozessor (CPU) erhältlich sein, ist in Intels 14nm-Prozesstechnologie gefertigt und enthält die zweite Generation der 3D-Tri-Gate-Transistoren.

Als PCIe Card-basierter Co-Prozessor übernimmt „Knights Landing“ Offload-Workloads von den Intel Xeon Prozessoren des Systems. Wird er jedoch als Host-Prozessor direkt auf dem Mainboard-Socket installiert, arbeitet er wie eine CPU und macht so den nächsten Sprung in Rechendichte und Leistung pro Watt möglich, indem er gleichzeitig alle Aufgaben des primären Prozessors und des spezialisierten Co-Prozessors übernimmt. Wird „Knights Landing“ als CPU eingesetzt, vereinfacht sich – im Gegensatz zu Beschleunigern heute – auch die Programmierung der Datenübertragung über PCIe.

Um die Leistung für HPC-Workloads weiter zu steigern, erhöht Intel die Speicher-Bandbreite für alle „Knights Landing“-Produkte durch direkt auf dem Package integrier
ten Speicher. Dies erlaubt Anwendern die volle Nutzung der verfügbaren Rechenkapazität ohne die heute häufigen Engpässe bei der Speicherbandbreite.

Weitere Informationen zur ISC 13 einschließlich der Präsentation von Raj Hazra, zusätzliche Dokumente und Bilder finden Sie unter http://www.intel.de/newsroom.

Über Intel
Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen in der Halbleiterinnovation, entwickelt und produziert die grundlegende Technik für die Computerprodukte unserer Welt. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter http://www.intel.de/newsroom und http://blogs.intel.com.

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1 Quelle: IDC: Worldwide Technical Computing Server 2013–2017 Forecast.

Die Software und Workloads der Leistungstests sind möglicherweise für die Leistung nur auf Intel-Mikroprozessoren optimiert. Leistungstests wie SYSmark und MobileMark werden mit speziellen Computersystemen, Komponenten, Software, Operationen und Funktionen durchgeführt. Jede Änderung eines dieser Faktoren kann zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Sie sollten weitere Informationen und Performance-Tests für den geplanten Kauf heranziehen, einschließlich der Leistung dieses Produkts, wenn es mit anderen Produkten kombiniert wird.

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