Rekordzahl deutscher Jungforscher auf der Intel ISEF 2015 ausgezeichnet

Der Hauptpreis des weltweit größten Wissenschaftswettbewerbs für Jugendliche geht an einen Schüler aus Kanada

  • Vom 11. bis 16. Mai 2015 fand in Pittsburgh (USA) die größte internationale Wissenschaftsmesse für Schülerinnen und Schüler, die Intel ISEF (International Science and Engineering Fair) mit knapp 1.700 Teilnehmern aus über 75 Ländern, statt.
  • Aus Deutschland und Österreich reisten 15 beziehungsweise sechs Teilnehmer zum ISEF-Finale.
  • Acht deutsche Teilnehmer wurden mit einem oder mehreren Preisen ausgezeichnet.
  • Der siebzehnjährige Kanadier Raymond Wang erhielt für die Entwicklung eines neuartigen Belüftungssystems für Flugzeugkabinen den mit 75.000 US-Dollar dotierten Gordon E. Moore Award.
  • Weitere Informationen sowie Bildmaterial von den ISEF-Teilnehmern und ihren Projekten sind im Intel Newsroom verfügbar.

FELDKIRCHEN, 18.05. 2015 – Mit insgesamt 17 Preisen nahmen die deutschen Vertreter bei den Siegerehrungen der 66. Intel ISEF (International Science and Engineering Fair) mehr Preise entgegen als je ein deutsches Team zuvor. Die ISEF ist der weltgrößte Forschungswettbewerb für Schülerinnen und Schüler, bei dem gut 1.700 Teilnehmer aus über 75 Ländern und Regionen der Erde ihre Forschungsprojekte vorstellten. Eingeteilt waren die insgesamt 1353 Projekte in 20 naturwissenschaftliche Teilbereiche, darunter neben Klassikern wie Chemie oder Mathematik erstmals Disziplinen wie Robotik oder Embedded Systems. Die Gesamthöhe der ausgeschütteten Preisgelder beläuft sich auf etwa 4 Millionen US-Dollar.

Vor Ort waren auch 15 deutsche und sechs österreichische Jugendliche. Sie qualifizierten sich durch ihre guten Platzierungen bei den jeweiligen Landeswettbewerben Jugend forscht beziehungsweise Jugend Innovativ für die Reise zum ISEF-Finale nach Pittsburgh (USA). Eines der deutschen Jungforscher-Teams wurde vom EU-Wettbewerb EUCYS nominiert.

Forschung auf höchstem Niveau

Der mit einem Stipendium in Höhe von 75.000 US-Dollar dotierte Hauptpreis, den nach dem Intel-Mitgründer benannten Gordon E. Moore Award, ging an den kanadischen Schüler Raymond Wang. Er überzeugte die Juroren mit einer neuartigen Belüftungsanlage für Flugzeugkabinen: Das von Wang entwickelte System soll knapp zweimal so viel Frischluft nach Innen führen wie heutige Lüftungen. Gleichzeitig soll die Menge der von den Passagieren eingeatmeten Krankheitserreger um über die Hälfte sinken.

“Intel ist davon überzeugt, dass junge Menschen der Schlüssel zu künftigen Innovationen sind. Damit wir den Herausforderungen von Morgen begegnen können, müssen wir Schüler mit beliebigem Hintergrund für Wissenschaft, Technik, Entwicklung und Mathematik begeistern“, sagt Wendy Hawkins, Executive Director der Intel Foundation. Hawkins weiter: “Wir haben die Hoffnung, dass die Sieger andere junge Menschen anspornen, ihre Interessen in den Wissenschaften zu verfolgen und Neugier, Kreativität sowie Erfindungsreichtum in den Dienst der guten Sache stellen“.

Deutsche Schüler räumen Vielzahl an Preisen ab

Außergewöhnlich erfolgreich waren zwei der fünfzehn deutschen Vertreter: Niklas Fauth (17) und Arne Hensel (18) wurden jeweils mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter jeweils ein erster Rang bei den Grand Awards (3.000 US-Dollar) sowie der Preis für das beste Projekt (5.000 US-Dollar) in der entsprechenden Kategorie (Embedded Systems beziehungsweise Chemie). Außerdem gewannen beide unter anderem auch Forschungsreisen nach China (Fauth) beziehungsweise Schweden (Hensel).

Jungforscher aus Marbach am Neckar (Baden-Württemberg) für bestes Projekt in der Kategorie „Embedded Systems“ ausgezeichnet

Niklas Fauth vom Friedrich-Schiller Gymnasium in Marbach am Neckar (Baden-Württemberg) reiste mit einem selbstentwickelten Sensor für Gase nach Pittsburgh (Ultraschallanalytik von Gasen). Der mit 20 Euro laut Fauth sehr günstige Sensor verwendet Ultraschall und reagiert damit in Sekundenbruchteilen. Außerdem ist die Hardware von der Größe einer Zigarettenschachtel energiesparend und soll mit einer Batterieladung mehre Monate lang durchhalten. Die Alarme schickt der Sensor per Bluetooth an eine Android-App. Fauth weiß sehr genau, wofür er sein Preisgeld verwenden will: „Das fließt alles in mein nächstes Forschungsprojekt, SenseNet genannt. Ich will ein Netzwerk aufbauen, in das sich Sensoren aller Art einklinken lassen und darüber kommunizieren“; so Niklas Fauth.

Erster Preis in der Kategorie Chemie geht nach Kassel (Hessen)

Arne Hensel vom Schülerforschungszentrum Nordhessen in Kassel beeindruckte die Jury durch ein Verfahren zum Veredeln von Aluminium (Cavity – Analyse uniaxialer meso- und nanoporöser Systeme in anodisch oxidiertem Aluminium): Nanostrukturen sollen das Material nicht nur widerstandsfähiger machen. Es kann auch durch Anlegen einer Spannung in beliebiger Farbgebung zum Leuchten gebracht werden. Somit lassen sich beispielsweise Fassaden illuminieren, besser lesbare Straßenschilder konstruieren oder Smartphones mit interessant beleuchteten Gehäusen bauen.

Reichlich weitere Auszeichnungen für deutsche Schüler

Darüber hinaus wurden auch die Projekte von sechs weiteren deutschen Teams ausgezeichnet:

Ebenfalls Teil der deutschen Delegation waren:

Drei Österreichische Teams unter den Teilnehmern:

Die drei österreichischen Teams bestanden aus:

Bildmaterial und weitere Informationen zur ISEF stehen im Intel Newsroom bereit.

Die Intel ISEF auf einen Blick

Die Intel ISEF ist ein Programm der Non-Profit-Organisation ‚Society for Science & the Public‘ (SSP; Gesellschaft für Wissenschaft und Öffentlichkeit), die seit 1950 stattfindet. Zur weltweit größten Wissenschaftsmesse für Jugendliche treten Jahr für Jahr Schüler in den Wettbewerb um insgesamt mehr als drei Millionen US-Dollar Preisgelder, Stipendien und Praktika.

Intel unterstützt die ISEF im Rahmen der Intel® Bildungsinitiative seit 1997 als Titelsponsor. Ziel der Intel ISEF ist die Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs sowie der Zusammenarbeit von jungen Forschern, um zukünftige Innovationen und globales wirtschaftliches Wachstum voranzutreiben.

Alle Teilnehmer werden im Vorfeld aus rund 450 Regionalveranstaltungen weltweit ausgewählt – darunter der deutsche Wettbewerb „Jugend forscht“ sowie das österreichische Pendant „Jugend Innovativ“. Eine internationale Expertenjury, bestehend aus 1.200 Wissenschaftlern aller wissenschaftlichen Forschungsbereiche, bewertet die eingereichten Projekte und kürt die Sieger.

Die Intel® Bildungsinitiative

Intel, das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, nimmt sich gesellschaftlicher Herausforderungen an und engagiert sich für die Verbesserung der Bildungsqualität. Die Intel® Bildungsinitiative umfasst deshalb zahlreiche Förder- und Ausbildungsprojekte für Schüler, Studenten und Pädagogen bis hin zu Jungunternehmern. Die vielfältigen Projekte der Intel Bildungsinitiative zielen auf die Verbesserung von Lern- sowie Lehrmethoden an Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen ab und ermöglichen den Zugang zu neuesten Technologien.

Darüber hinaus kooperiert die Intel Bildungsinitiative mit Regierungen und gemeinnützigen Organisationen. So ist Intel etwa Gründungsmitglied des Bündnis für Bildung e.V. (BfB), einem gemeinnützigen Verein, der sich für eine effizientere und effektivere Bildungsinfrastruktur in Deutschland einsetzt. Intel engagiert sich außerdem in der Initiative D21, Deutschlands größter Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft. Hannes Schwaderer, Geschäftsführer der Intel GmbH, ist seit Januar 2009 Präsident der Initiative D21. Seit Juni 2010 ist er zudem Mitglied des Senats bei acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften.

Weitere Informationen zur Intel® Bildungsinitiative unter http://www.intel.de/Education.

Über Intel

Intel (NASDAQ: INTC) das weltweit führende Unternehmen in der Halbleiterinnovation, entwickelt und produziert die grundlegende Technik für die Computerprodukte unserer Welt. Als einer der Vorreiter in den Bereichen unternehmerischer Verantwortung und Nachhaltigkeit produziert Intel die weltweit ersten auf dem Markt verfügbaren „konfliktfreien“ Mikroprozessoren. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter http://www.intel.de/newsroom und http://blogs.intel.com. Details zu Intels Engagement rund um das Thema „konfliktfreie Materialien“ sind unter unter conflictfree.intel.com verfügbar.

Intel und das Intel Logo sind Marken der Intel Corporation in den USA oder anderen Ländern.
* Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

Über Intel

Intel (NASDAQ: INTC) ist ein führendes Unternehmen in der Halbleiterindustrie. Mit Hilfe von Computer- und Kommunikationstechnologien, die die Basis weltweiter Innovationen bilden, gestaltet Intel eine datenzentrierte Zukunft. Intels Know-how trägt dazu bei, die großen Herausforderungen der Welt zu meistern und Milliarden von Geräten sowie die Infrastruktur der intelligenten, vernetzten Welt zu schützen, weiterzuentwickeln und zu verbinden – von der Cloud über das Netzwerk bis hin zu allem, was dazwischen liegt.
Weitere Informationen über Intel finden Sie unter intel.de/newsroom and intel.de.

Intel und das Intel-Logo sind Marken der Intel Corporation in den USA und anderen Ländern.

*Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber