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Moovit Report: Umfrage macht Veränderungen im Mobilitätsverhalten durch Corona-Krise in deutschen Großstädten deutlich

Nutzer in Berlin, Hamburg und München wechselten vom ÖPNV auf alternative Fortbewegungsmittel. Strecken werden vermehrt per Fahrrad, Roller oder zu Fuß bewältigt. Die Umfrage zeigt, dass die Zahl der Fahrgäste in sechs Monaten voraussichtlich um 6 bis 17 Prozent unter dem Vor-Krisen-Niveau liegen wird – vorausgesetzt die Anbieter von Mobilitätsdienstleistungen ergreifen zusätzliche Maßnahmen.

Was ist neu: Moovit, ein Intel-Unternehmen, führender Lösungsanbieter für Mobility-as-a-Service (MaaS) sowie der Entwickler der erfolgreichsten App für städtische Mobilität, befragte Nutzer der Moovit App in Berlin, Hamburg und München, in wie weit sich ihre Mobilitätsgewohnheiten auf Grund der Corona-Krise geändert haben. Die Moovit App begleitet Menschen in Städten dabei, effektiv und bequem ihr Ziel zu erreichen. Dabei werden jegliche Transportmittel wie Busse, U-Bahnen, S-Bahnen, Roller, Bike- und Car-Sharing, Uber, Taxis oder zu Fuß gehen einbezogen. Die App wird von mehr als 865 Millionen Nutzern weltweit genutzt. Die Resultate des „Future of Mobility“ Reports von Moovit, durchgeführt zwischen dem 30. Juni und 7. Juli 2020, zeigen, wie sich Mobilitätsgewohnheiten vieler Menschen weiterentwickeln und was Fahrgäste dazu bewegen würde, wieder häufiger auf den ÖPNV zu setzen.

Die größten Veränderungen zeigten sich im ÖPNV: In den untersuchten Städten Berlin, Hamburg und München sank die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln am deutlichsten. In Hamburg ging die Nutzung um fast ein Drittel zurück (31,5 Prozent), in Berlin um etwa ein Viertel (24 Prozent). Lediglich etwa jeder fünfte Münchner (18 Prozent) hingegen verzichtete auf Grund der Kontaktbeschränkungen auf die Nutzung von Bus, Tram oder Bahn.

Der „Future of Mobility“ Report zeigte eindrücklich, dass die Moovit Nutzer ihre Mobilität nicht gänzlich einschränkten, sondern auf andere Fortbewegungsmittel wechselten. Strecken per Fahrrad, Roller oder zu Fuß zu bewältigen, stieg in allen beobachteten Städten während der Corona-Krise an. Als lauffreudigste Großstadt konnte Hamburg identifiziert werden: 70 Prozent mehr Nutzer gingen zu Fuß.

Interessanterweise konnte die Studie zeigen, dass sich die Autonutzung in den beobachteten Städten nicht unmittelbar veränderte. Vielmehr zeigten im Mittel ca. 40 Prozent der Befragten Interesse daran, zukünftig vermehrt auf die Nutzung eines Autos zu setzen. Gründe dafür sind vor allem Sicherheitsgedanken durch weniger Kontakt mit Mitmenschen.

Der Report zeigte zudem Wege auf, wie Bewohner ermutigt werden können, häufiger den ÖPNV zu nutzen und wie Nahverkehrsbetrieben geholfen werden kann, ein sicheres Umfeld für ihre Fahrgäste zu schaffen. An erster Stelle steht dabei, dass die Frequenz an verfügbaren Bussen und Bahnen erhöht werden sollte, um genug Distanz zwischen allen Fahrgästen zu gewährleisten. Weiter wünschen sich Nutzer von Betreibern öffentlicher Verkehrsmittel konkrete Vorhersagen über die Auslastung von Bussen und Bahnen, um ihre Reise besser planen zu können – wie etwa Echtzeit-Informationen zu Ankunftszeiten oder über die Fahrgastauslastung.

Durch die Auswertung von Moovit zeigte sich, dass Menschen ihre Mobilitätsgewohnheiten auf Grund von äußeren Umständen dynamisch anpassen. Während der öffentliche Nahverkehr auch weiterhin eine der Säulen für die Mobilität einer breiten Bevölkerungsschicht darstellen wird, können zukunftsweisende Technologien wie selbstfahrende Autos oder autonome Ridesharing-Angebote hier Lücken schließen.

„Die COVID-19-Krise hat innerhalb kürzester Zeit für einen Mobilitätswechsel bei vielen Menschen gesorgt. Die Erkenntnisse aus unserer Befragung verdeutlichen, dass dies auf alle untersuchten Städte in Deutschland gleichermaßen zutrifft. Verkehrsbetriebe und Städte können die Ergebnisse nutzen, um datenbasierte Entscheidungen für eine größere Sicherheit ihrer Fahrgäste zu treffen. Gleichzeitig können sie damit den Fokus auf Mobilitätskonzepte der Zukunft legen, die Versorgungslücken schließen. Die notwendigen Technologien stellen Intel, Mobileye und Moovit bereits heute bereit – um auch zukünftig Menschen sicher durch den Tag zu bringen.“

– Yovav Meydad, Chief Growth and Marketing Officer, Moovit, ein Intel-Unternehmen

Warum ist es wichtig: Durch Kontaktbeschränkungen haben sich die Mobilitätsgewohnheiten vieler Menschen in Deutschland schlagartig verändert und Fragen zur Zukunft der Mobilität wurden gestellt. Technologische Lösungen können heute bereits für mehr Sicherheit in der individuellen Mobilität sorgen und gleichzeitig Wege in die Zukunft aufzeigen – etwa bedarfs- und nutzerorientierten ÖPNV. Der „Future of Mobility“ Report von Moovit zeigt diese Erwartungshaltung vieler Nutzer.

Wie es funktioniert: Für den Future of Urban Mobility Report wurden mehrere Tausend Nutzer von Moovit aus den Städten Berlin, Hamburg und München befragt. Die Erhebung fand zwischen Ende Juni und Anfang Juli 2020 statt. Den Befragten wurden jeweils fünf Fragen gestellt, mit denen die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Nutzung verschiedener Transportmittel untersucht wurde. Untersuchungsgegenstand war zudem die Frage, was die Nutzer dazu motivieren würde, wieder mehr öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Weiterer Kontext: Intel, Mobileye und Moovit arbeiten gemeinsam an einem vollständigen On-Demand-Mobilitätsdienst. Dieser basiert auf Moovits Mobilitätsplattform und wird durch den Einsatz autonomer Fahrzeuge mit Mobileye Technologie ermöglicht. Damit verfolgt Intel das Ziel, gemeinsam mit Mobileye und Moovit zukunftsweisende Technologien zu entwickeln, die den Straßenverkehr für alle Beteiligten sicherer machen und zudem allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu Mobilität gewähren.

Gemeinsam treiben Intel, Mobileye und Moovit ihre Mobility-as-a-Service-Strategie voran. Diese bietet Lösungen für die Entlastung im Straßenverkehr. Das Ziel ist es, Mobilität sicher, zugänglich, sauber, erschwinglich und einfach zu machen, sodass Menschen effizient und flexibel ihren Zielort erreichen. Sämtliche Transportmittel, von ÖPNV über Car- und Bikesharing-Diensten bis hin zu zukünftig selbstfahrenden Fahrzeugen, werden innerhalb eines Dienstleistungsangebots von Moovit und Mobileye gebündelt. Die Vorteile sind vielfältig: Verkehrswege werden entlastet, Emissionen reduziert und Menschen erhalten einen gleichberechtigten und erschwinglichen Zugang zu Mobilität.

Weiterführende Informationen: Bericht über die Zukunft der städtischen Mobilität

Über Intel

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