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Nauta: Intels neue Deep-Learning-Plattform für Kubernetes*

Unternehmen setzen bei der Erweiterung ihrer Geschäftsmodelle vermehrt auf Künstliche Intelligenz (KI). Laut einer aktuellen Studie von Gartner, soll bis 2022 ein Geschäftswert von etwa 4 Trillionen US-Dollar durch den Einsatz von KI generiert werden. Zudem zeigt eine Befragung von Deloitte, dass speziell der Bereich Deep Learning (DL) im Jahr 2018 ein massives Wachstum verzeichnete: Nach eigener Aussage nutzten nahezu 50 Prozent der befragten Unternehmen DL-Anwendungen – 16 Prozent mehr als noch im Vorjahr. [1] Trotz dieses starken Wachstums und der zunehmenden Nutzung von DL, stellt die Integration, Validierung und Optimierung dieser Systeme Anwender weiterhin vor Herausforderungen. Die hohe Komplexität, ein gewisses Risiko bei der Implementierung sowie eine intensive Bereitstellung von Ressourcen sind dabei die wichtigsten Faktoren. Aus diesem Grund stellt Intel nun die Open-Source-Plattform Nauta für Anwender bereit, die auf Kubernetes* zurückgreift.

Benutzerfreundliche und skalierbare DL-Plattform

Nauta erfüllt die vielfältigen Anforderungen von Entwicklern und Datenwissenschaftlern und ist zudem auf DL-Experimente zum Modelltraining im Bereich der Produktion ausgelegt. Die Plattform bietet eine Computing-Umgebung für mehrere Anwender zur Durchführung von DL-Modellversuchen auf Systemen mit skalierbaren Intel® Xeon® Prozessoren. Dabei arbeitet Nauta mit dem branchenweit führenden System Kubernetes* und nutzt das Toolkit Kubeflow* sowie Docker* Container, um einfache Skalierbarkeit und unkomplizierte Verwaltung zu gewährleisten. Nutzer können bestehende, eigene oder bereitgestellte Datensätze verwenden und innerhalb ihrer Teams in öffentlichen oder privaten Ordnern organisieren. Vordefinierte Templates reduzieren zudem die Komplexität zur Durchführung von DL-Trainingsexperimenten mit einem oder mehreren Knoten. Über eine eingebundene Befehlszeilenschnittstelle, eine benutzerfreundliche Web-Oberfläche sowie das Tool TensorBoard* können Anwender ihre Ergebnisse jederzeit überprüfen und Parameter anpassen. Dies macht die Arbeit mit Nauta schneller, komfortabler und flexibler.

Figure 1: Training and deploying a deep neural network with Nauta

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bei einfacher Bedienbarkeit

Nauta setzt in besonderem Maße auf Flexibilität in der Anwendung. Nutzer können dabei auf bewährte Methoden von Entwicklern und anderen Usern zurückgreifen und somit bestehende Strukturen nutzen. Zudem ist ein freier Zugang zu Kubernetes jederzeit möglich. Für Neueinsteiger von KI-Anwendungen bietet die Plattform ein sicheres Umfeld, um erste Experimente durchzuführen. Durch die sorgfältig ausgewählten Komponenten und eine intuitive UX minimiert Nauta mögliche Bedenken in Bezug auf Produktionsbereitschaft, Konfiguration oder Interoperabilität von Open-Source-DL-Diensten – egal ob bei Experten oder KI-Einsteigern.

Mit dem Fokus auf teamübergreifendes Arbeiten bei Nauta, wird die Entwicklung von Anwendungen bedeutend erleichtert: Teammitglieder können Eingaben und Resultate gemeinsam nutzen und durch den Einsatz von TensorBoard Debugging-Probleme ganzheitlich lösen.

 

Weitere Informationen

Intel entwickelt die neue Plattform stetig weiter und baut deren Funktionsumfang aus. Ein erstes Update wird noch in Q1 2019 erwartet. Alle Informationen zu neuen Versionen und Features werden auf der Intel Homepage bereitgestellt. Zudem sind zahlreiche technische Daten, inklusive Installationsanleitungen und Nutzerdokumentationen, unter diesem Link abrufbar.

 

Die Funktionen und Vorteile von Intel Technologien sowie deren Leistung sind von deren Systemkonfiguration abhängig und erfordern betriebsbereite Hardware und Software sowie die Aktivierung von Services. Produkte und Komponenten erheben keinen Anspruch auf vollkommene Sicherheit. Weitere Informationen sind direkt über den jeweiligen Systemhersteller bzw. unter intel.de erhältlich.

Intel, Intel Xeon und das Intel Logo sind Marken der Intel Corporation in den USA und anderen Ländern.

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© Intel Corporation

 

[1] Deloitte befragte knapp 1.100 Führungskräfte – von Mitarbeitern aus IT-Abteilungen bis hin zur Geschäftsführern. Weitere Details zur Befragung sind hier hinterlegt.

Über Intel

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