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Der Intel basierte Classmate PC Convertible 2010 Bildung ist im 21. Jahrhundert ein entscheidender Faktor für persönlichen und wirtschaftlichen Erfolg – dazu zählt längst die Vertrautheit im Umfang mit Informations- und Kommunikationstechnik. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, mobile Geräte wie Notebooks oder Netbooks im Unterricht einzusetzen und Kindern wie Jugendlichen bereits in der Schule die erforderliche Medienkompetenz zu vermitteln.

Intel unterstützt im Rahmen der Intel® Bildungsinitiative Schulen aktiv bei der Umsetzung dieser Notebook-Klassen. Dazu gehören neben der Auslieferung und Installation von Classmate PCs  im Klassenzimmer vor allem die Schulung von Lehrkräften, die Information der Eltern sowie die pädagogische Betreuung vor Ort.

Gliederung

Relevante Links


Fact Sheet: Der neue Intel® basierte Classmate PC Convertible

Stand: 9. Juni 2010

  • 4. Generation des Intel® basierten Classmate PC (CMPC) Convertible ab sofort in Deutschland und Österreich verfügbar
  • Neuerungen: längere Akkulaufzeit, größeres Display, leistungsstärkere Festplatte und robusteres Design für optimales Lernen und Lehren
  • Speziell für den Einsatz in der Schule entwickelt
  • Bestandteil der Intel® Learning Series, die unter anderem auf Vermittlung von Medienkompetenz in der Schule abzielt

Leistungsstarker Dauerläufer für den mobilen Einsatz

  • Intel® Atom™ Prozessor: stromsparend und speziell für den Einsatz in mobilen Geräten und kostengünstigen Netbooks entwickelt
  • Leistungsstärkere Festplatte und größerer Arbeitsspeicher: für das Arbeiten mit den vorinstallierten Lernprogrammen und den Einsatz als digitales Lernwerkzeug
  • Integrierter WLAN-Zugang via WiFi: mit der Möglichkeit 3G, GPS und WiMAX für eine schnelle und unkomplizierte Internet-Verbindung zu nutzen
  • Längere Akkulaufzeit bis zu 8,5 Stunden (Bei Verwendung des 6-Zellen-Akkus; optional erhältlich): ermöglicht langes, mobiles Arbeiten unabhängig von der nächsten Steckdose
  • 10,1“ LCD-Display mit 1.024 x 600 Auflösung
  • Schwenkbare Kamera: für natürliche und intuitive Foto- und Film- Aufnahmen
  • Lautsprecher und Mikrophon: für das Konsumieren und das Kreieren von Multimedia-Inhalten und dem Austausch mit anderen 1 Bei Verwendung des 6-Zellen-Akkus; optional erhältlich.

Robuster Klassenkamerad für optimales Lehren und Lernen

  • Langlebig, leicht und kompakt: ideal für den Einsatz im (Schul-) Alltag, perfekt für Kinderhände, kleine Tische und zahlreiche Anwendungen im Klassenzimmer
  • Gummierte Oberfläche: für gute Griffigkeit, komfortable und einfache Handhabung sowie eine Vielzahl an Halte- und Tragemöglichkeiten
  • Erschütterungsgeschütze Festplatte und robusteres Design: übersteht den Fall aus Tischhöhe
  • Spritzwassergeschützt: Display, Touchpad und Tastatur
  • Stoß- und kratz-resistente Oberfläche: ideal für den Unterrichtsalltag und den Transport im Schulranzen
  • Antibakterielle Tastatur: optional erhältlich

Einfache, flexible Handhabung – vielfältige Möglichkeiten

  • Ultra-Mobilität: um 180 Grad drehbares Display verwandelt Classmate PC in Tablet PC und ermöglicht so sekundenschnelles Anpassen des CMPCs an die jeweilige Arbeits- und Unterrichtssituation
  • Egonomischer Stift: breiter, dreikantiger Formfaktor für die optimale Griffigkeit; optional mit einem Haltestrick am Classmate PC zu befestigen
  • Berührungsempfindliche Oberfläche und verbesserte, lokalisierte Handschriftenerkennung: lässt dem Nutzer die Wahl zwischen dem Schreiben per Tastatur und per Hand (über den mitgelieferten Stift) – durch Tablet Design sogar in der gewohnten Handhaltung
  • Handflächenauflage: verhindert ungewollte Berührung des Displays bei Nutzung im Tablet Format und ermöglicht intuitives Schreiben und Zeichnen
  • Scroll-Button an der Seite des Displays: ermöglicht noch schnelleres Blättern in den integrierten eReader-Anwendungen
  • Support der wichtigsten eBook-Dateiformate wie PDF und EPUB
  • Wärmeableitungsfunktion: sorgt für eine kühle Oberflächentemperatur – auch bei Nutzung im Tablet Format

Der Teamworker

  • 180 Grad drehbares Display für den bequemen Austausch von Bildschirminhalten mit Klassenkameraden und Lehrern
  • Kleiner, robuster Formfaktor erleichtert schnellen, unkomplizierten Transport des Classmate PCs innerhalb/ außerhalb des Klassenzimmers
  • Schwenkbare Kamera erlaubt Schülern sich selbst und ihre Mitschüler zu fotografieren und zu filmen
  • Kopfhöreranschluss für den Austausch von Audiodateien mit Klassenkameraden und Lehrern; integriertes Mikrofon für den verbalen Austausch untereinander via Online-Chat
  • Instant-Collaborator-Software für den schnellen, einfachen Austausch von Dokumenten mit Mitschülern oder Lehrern

Hintergrundinformation: Intel® Learning Series – Classmate PCs (CMPCs)

Innovativer Unterricht mit robusten, handlichen und speziell für den schulischen Einsatz konzipierten CMPCs

Stand: März 2010

Mit dem Ziel, durch den Einsatz neuer Technologien weltweit Bildungsmaßnahmen zu fö
rdern, hat Intel im Rahmen der Intel® Bildungsinitiative unter anderem die Intel Learning Series ins Leben gerufen. Diese besteht aus Lernwerkzeugen, die den Lernprozess sowie die Kommunikation im Klassenzimmer und zu Hause fördern. Ein Teil der Initiative sind so genannte Classmate PCs, die zur Kategorie der Netbooks gehören. Diese sind klein, leicht und im Vergleich zu den größeren Notebooks sehr kostengünstig. Im Rahmen eines Classmate PC basierten Lernkonzepts erhält jede Schülerin und jeder Schüler ein eigenes mobiles Gerät, das er regelmäßig im Unterricht sowie zur häuslichen Vor- und Nachbereitung einsetzt.

Die Classmate PCs der Intel Learning Series begegnen dem schulischen Lernen in neuer Form und sind genau auf die Bedürfnisse von Schülern abgestimmt: Sie sind sehr robust verarbeitet, gegen Spritzwasser geschützt, verfügen über eine Flash-Disk (Speichermedium, dem ein Transport des Laptops bei laufendem Gerät nichts ausmacht) und können an einem Tragegriff von einer Lerngruppe zu einer anderen transportiert werden. Zudem sind die CMPCs so verarbeitet, dass sie auch einmal herunterfallen können, ohne sofort kaputt zu gehen.

Die Intel Learning Series wird mit einer Software Umgebung ausgeliefert, die das schulische Lehren und Lernen mit Classmate PCs unterstützt. Auf allen Geräten vorinstalliert sind (Open Source-) Lernprogramme, Office-Anwendungen oder Autoren-Programme, mit denen Schüler für ihre Mitschüler in Gruppenarbeit Übungen erstellen. Weitere Anwendungen erleichtern die Kommunikation zwischen den Schülern sowie zwischen Schülern und Lehrkräften während des Unterrichts. So können Lehrer von ihrem Rechner über das Netzwerk Dateien (digitale Arbeitsblätter, Arbeitsaufträge für verschiedene Gruppen, Bildmaterial, Lehrvideos etc.) an die Classmate PCs der Schüler senden sowie von den Schüler Dateien empfangen. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise auch Zwischenergebnisse einer Lerngruppe für alle anderen Gruppen über einen Beamer an die Wand projizieren.

Der regelmäßige Einsatz von Classmate PCs der Intel Learning Series bietet viele Vorteile. Da sie die einzelnen Lernschritte der Schüler transparenter machen als dies im herkömmlichen Unterricht bislang möglich war, können Lehrer Schüler individueller fördern und Kompetenzbereiche gezielt ausbauen, die einer größeren Zuwendung bedürfen. Zudem unterstützen die Geräte eigenaktives und kooperatives Lernen in Selbstlernphasen sowie Partner- oder Gruppenarbeit.

Die bisherigen Erfahrungen mit Classmate PCs zeigen: Schüler lernen in Notebook-Klassen selbstständiger, der Unterricht macht gerade den jüngeren Kindern mehr Spaß und motiviert sie zum Lernen. Zudem üben sich die Schüler mehr in Problemlösung, in Teamfähigkeit sowie in Medienkompetenz. Sie erkennen und nutzen das Potenzial digitaler und mobiler Medien, werden aber auch für deren Gefahren sensibilisiert. Durch die Arbeit mit den mobilen Rechnern können Schüler auch Informationen im Internet besser recherchieren, diese klarer strukturieren und präsentieren. Ein weiterer Vorteil: Mit der höheren digitalen Kompetenz verbessern die Schüler ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Ab welcher Jahrgangsstufe CMPCs im Unterricht eingesetzt werden und auf wie viele Jahre diese Projekte angelegt sind, liegt im Ermessen der Schule. Grundsätzlich reicht die Bandbreite von der 1. Klasse an Grundschulen bis hin zu den Abschlussklassen an Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien. So lernen Erstklässler mit Lernprogrammen im individualisierten Unterricht Schreiben und Rechnen. Abiturienten nutzen die CMPCs zur Vorbereitung auf das Abitur, indem sie Lerninhalte und Ergebnisse in der Schule, unterwegs und zu Hause vertiefen, überarbeiten und mit Mitschülern diskutieren.

Für das innovative Lernen mit der Intel Learning Series haben Schüler die Wahl zwischen zwei Classmate- Modellen: dem Classmate PC Clamshell mit fest fixiertem Klappdeckel sowie dem Classmate PC Convertible mit um 180 Grad drehbarem Display, schwenkbarer Kamera und berührungsempfindlicher Oberfläche. Letztere lässt sich so einstellen, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Handfläche auf dem Displayrand ablegen und mit dem Stift darauf bequem „schreiben“ können, ähnlich wie auf einem Stück Papier.

Intel organisiert die Auslieferung und Installation der Classmate PCs im Klassenzimmer, schult die Lehrkräfte, hilft bei der Information der Eltern und ist mit pädagogisch geschultem Personal vor Ort, um die ersten Unterrichtseinheiten mit Rat und Tat zu begleiten. Ergänzt wird dies durch technische Beratung und effektive Finanzierungsmodelle.

Die sieben wichtigsten Fragen zum Thema Notebooks im Schulunterricht

Stand: März 2010

Kindern die besten Voraussetzungen für ein glückliches und erfolgreiches Leben zu bieten, ist eine große Aufgabe. Insbesondere die Entscheidung für die richtige Schule und die Wahl eines passenden Ausbildungs- und/oder Studienplatzes stellen Weichen für die Zukunft: Kinder und Jugendliche sollen bestmöglich auf die Anforderungen des Erwachsenen- bzw. Berufslebens im 21. Jahrhundert vorbereitet werden. In den meisten Firmen – den zukünftigen Arbeitsplätzen der Kinder – werden moderne Computertechnologien täglich genutzt. Entsprechende Fähig- und Fertigkeiten werden heutzutage entweder vorausgesetzt oder können zumindest zum eigenen (beruflichen) Vorteil eingesetzt werden. Ganz egal, ob ein Schulabgänger erfolgreich in einen Handwerksberuf oder ins Studium einsteigen möchte. Dennoch spielt dieses Thema in bundesdeutschen Schulen mehrheitlich noch keine Rolle. Einen wichtigen Schritt in Richtung „Lernen im und für das 21. Jahrhundert“ gehen so genannte Notebook-Klassen in ganz Deutschland: Dort sind mobile PCs regelmäßig im Unterrichtseinsatz. Mit fachlicher und pädagogischer Unterstützung wird so der sinnvolle Umgang mit PC und Internet gefördert und den Kindern und Jugendlichen Medienkompetenz vermittelt.

Ab welcher Jahrgangsstufe beginnen Notebook-Klassen?

Ab welcher Jahrgangsstufe Notebook-Klassen beginnen und auf wie viele Jahre diese angelegt sind, liegt im Ermessen der jeweiligen Schulen. Die Stadt Unna (UNIT21) bietet beispielsweise schon ab der 1. Klasse Notebook-Klassen an. Notebook-Klassen finden sich derzeit in allen Schularten. Je nach Größe der Lernwerkzeuge (Classmate PCs oder Notebooks) kann ein Einstieg bereits im Grundschulalter oder auch im Lauf des Besuchs einer weiterführenden Schule erfolgen.

Wie muss ich mir eine Notebook-Klasse vorstellen?

Jedem Kind steht ein eigenes Notebook zur Verfügung. Die Notebooks werden täglich im Unterricht sowie zur Vor- und Nachbereitung zu Hause eingesetzt.

Ein Standard-Notebook-Klassenzimmer ist mit einem Lehrernotebook, einem Datenprojektor (Beamer), eventuell einem interaktiven Whiteboard (eine weiße digitale „Tafel“, die zusätzlich mit einem „Lehrnotebook“ verbunden ist und es über einen Beamer und mit speziellen Stiften ermöglicht, multimediale Inhalte interaktiv wiederzugeben) und einem Drucker ausgestattet. Die einzelnen Rechner sind über ein kabelgebundenes oder drahtloses Netzwerk (LAN oder WLAN) verbunden und verfügen über einen Internetzugang. Ein Jugendschutzfilter im Netzwerk der Schulen trägt dazu bei, den Zugriff auf unerwünschte Internetinhalte zu vermeiden.

Notebook-Klassen sind in geeignete pädagogische Lern- und Lehrumgebungen integriert, die für die Schülerinnen und Schüler auch außerhalb der Sc
hulzeiten von zu Hause aus über das Internet erreichbar sind. Über diese vor unbefugtem Zugriff geschützten Lernplattformen können die Schüler miteinander kommunizieren und in der Gruppe lernen. Auch individuelle Nachhilfe durch eine Lehrkraft sowie eine effizientere Lehrer/Eltern Kommunikation werden so leichter möglich.

Alle Notebook-Schüler müssen Regeln zur Nutzung ihrer Notebooks beachten. Diese werden von der Schule aufgestellt und betreffen etwa zulässige Daten und Programme, Sicherheitsvorkehrungen sowie den Datenaustausch. Zudem findet im Sinne der Medienkompetenz eine Sensibilisierung der Schüler im Umgang mit Informationen aus dem Internet statt. Diese bezieht sich auf die Kennzeichnung von aus dem Internet entnommenen Inhalten sowie den Umgang mit fragwürdigen Inhalten.

Wie das Gerät im Fachunterricht eingesetzt wird, entscheiden die Lehrkräfte der jeweiligen Fächer. So gibt es Notebook-Klassen für Deutsch, Mathematik, Physik, Biologie und moderne Fremdsprachen. Aber auch für sozialwissenschaftliche Fächer wie Sozialkunde, Geschichte oder Wirtschaftswissenschaften stellen Internet und Übungsaufgaben ideale Mittel für schulisches Lernen dar, die aktueller sowie umfassender sein können als jedes Lehrbuch. Das Notebook fungiert als „Heft“, ist Übungsplattform und Ordner für Arbeitsblätter und Materialien. Zudem dient es der Informationsrecherche im Internet. Mittels Datenprojektor kann der Bildschirminhalt der Notebooks an die Wand projiziert werden. Die Geräte werden dabei nicht generell rund um die Uhr, sondern abhängig von Jahrgangsstufe, Unterrichtssituation sowie den zu vermittelnden Lehrinhalten dann eingesetzt, wenn sie einen echten Mehrwert bieten. Während etwa im herkömmlichen Unterricht ein einzelner Schüler vorne an der Tafel steht und eine Mathematikaufgabe löst, arbeiten in Notebook-Klassen alle Schüler mit ihrem Notebook gleichzeitig an der Aufgabe . Die jeweiligen Ergebnisse können im Anschluss für alle sichtbar zur Besprechung an die Wand geworfen werden. Zudem haben Lehrerinnen und Lehrer Zugriff auf das Notebook jeder Schülerin und jedes Schülers und können während der Übungseinheiten individuelle Tipps geben und gegebenenfalls korrigierend eingreifen.

Grundsätzlich kann der Unterricht in Notebook-Klassen besonders abwechslungsreich gestaltet werden, da Notebooks als Unterrichtsmedium und als Lernwerkzeug etliche klassische Medien in einem Gerät vereinen (Fernseher, CDSpieler, Kamera, Lehrbuch, Lexikon, Übungsheft, Karteikarten etc.). Darüber hinaus ermöglichen diese für die Schüler jederzeit zugänglichen Medien ein interaktives Lernen (die Wahl des Unterrichtsmediums wird in Notebook-Klassen nicht ausschließlich von den Lehrkräften vorgegeben, sondern die Schüler selbst entscheiden, welche Medien innerhalb des Notebooks bzw. reale Medien sie für welche Aufgabe verwenden). Die Geräte eignen sich insbesondere dazu, sich jederzeit aktuelle Informationen zu beschaffen, die Schüler neugierig zu machen, zu motivieren und vor allem um ihnen Verantwortung für ihr eigenes Lernen zu übertragen. Durch Kommunikation und Interaktion im Klassenzimmer wird das Lernen von den Schülern zunehmend als aktiver Prozess wahrgenommen.

Schüler lernen unterschiedliche Informationsmöglichkeiten sowie Methoden zur Informationsbeschaffung und -verarbeitung kennen. In der eigenen Auseinandersetzung mit den Lerninhalten sowie einer aktiven Kommunikation über zu lösende Probleme mit Schülern der Lerngruppe werden Strategien und Kompetenzen ausgebildet. Dies sind Erfahrungen, die später in Beruf und/oder Studium wesentlich zum Erfolg beitragen können.

Notebook-Schüler greifen auf verschiedene Lernplattformen zu und können so genannte virtuelle Klassenzimmer besuchen. Bei Letzteren handelt es sich um Lehrmaterialien, die auf dem zentralen Rechner (Server) der eigenen Schule, anderer Schulen oder Bildungseinrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Diese können von den Schülern zu Informations- und Übungszwecken jederzeit genutzt werden. Beispielsweise findet man in einem „Klassenzimmer“ einer Hauptschuljahrgangsstufe 7 Material, das speziell deren Wissensniveau entspricht. Und dies in weitaus vielfältigerer Ausprägung als es herkömmliche Schulbücher in gedruckter Form bieten könnten. So werden etwa zu einem bestimmten Thema die unterschiedlichsten Übungseinheiten angeboten. Schülerinnen und Schüler können somit nach ihren Interessen, aber auch ihrem Wissenstand und Leistungsvermögen entsprechend üben – beispielsweise indem sie unterschiedliche Schwierigkeitsgrade der Aufgaben wählen. Durch das Standardschulprogramm bislang gelegentlich überoder unterforderte Schüler haben somit die Chance auf ein individuelles und motivierendes Lernen. Die Schüler können sowohl in Einzelarbeit auf diese Übungen zurückgreifen und erhalten unmittelbar nach dem Lösen der Aufgabe ein automatisches Feedback. Zudem können sie in klassen- und fächerspezifischen Online Foren ihre eigenen Lösungen mit denen ihrer Mitschüler abgleichen bzw. Lösungswege diskutieren. Eine Betreuung durch Fachlehrkräfte oder Schülertutorinnen und Schülertutoren hat sich bei dieser Form des Lernens am Nachmittag in Notebook-Klassen gut bewährt.

Notebook-Klassen tragen erfahrungsgemäß wesentlich zur Verbesserung des Klassenklimas bei, da die Schüler in einem aktiveren und engeren Austausch während des Unterrichts stehen als dies in vielen herkömmlichen Klassen der Fall ist. Zudem werden Schüler, die Kompetenzen im Bereich der Technik haben, auch für fachspezifische Inhalte interessiert, da sie sich über ihr technisches Wissen an fachliches Wissen annähern. Des Weiteren wird fächerübergreifend viel in Projekten gearbeitet, wobei Teamgeist besonders gefragt ist. So wird ganz selbstverständlich eine der Schlüsselqualifikationen für unser gesellschaftliches Zusammenleben auf- und ausgebaut. Schüler können sich gegenseitig auch nach dem Unterricht besser helfen, unter anderem durch die Möglichkeit des Austauschs über eine Internet-basierte Lernplattform.

Welche Ziele haben Notebook-Klassen?

Moderne Ausbildung – Vorbereitung auf Studium und/oder Berufswelt – Verbesserung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt: Der Einsatz der Notebooks ermöglicht es, Medien- und weitere überfachliche Kompetenzen zu vermitteln, die beim Einstieg ins Studium oder bei Ausbildungsbeginn oftmals vorausgesetzt werden, zumindest aber einen persönlichen Vorteil verschaffen können. Bereits in der Schule wird gelernt, wie sich im Rahmen von Arbeitsprozessen mit Hilfe digitaler Technologien bestimmte Probleme lösen lassen.

Verwirklichung einer modernen Lernkultur – Förderung der Selbstständigkeit der Schüler: Notebooks erleichtern es, eigenaktives, kooperatives und konstruierendes Lernen zu realisieren. Das Ergebnis sind eine höhere Motivation und mehr Freude am Lernen.

Aufbau einer kritischen Medienkompetenz: Schüler werden in Zusammenarbeit mit ihren Eltern sowohl über das Potenzial und die Nutzungsmöglichkeiten digitaler und mobiler Medien informiert als auch für deren Gefahren sensibilisiert. Den vielfach in den Medien diskutierten negativen Auswirkungen einer intensiven und nicht begleiteten PC- und Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen kann durch die so geförderte Medienkompetenz entsprechend vorgebeugt werden.

Was haben Ki
nder vom Besuch einer Notebook-Klasse?

Die Notebooks unterstützen eigenaktives und kreatives Lernen – Lehrerkräfte fungieren mehr als Moderator und Coach und weniger als „Pauker“, der vorgegebene Botschaften vermittelt. Dadurch wird in der Regel die Lernbereitschaft und Motivation der Schülerinnen und Schüler gesteigert.

Schüler lernen das eigenständige Lernen mit zahlreichen unterschiedlichen Medien und Methoden.

Schüler können besser ihren Neigungen und ihrem Wissensstand entsprechend individuell gefördert werden. Das Schulbuch einer Jahrgangsstufe ist auf den dazugehörigen Lernstoff beschränkt. Haben Schüler jedoch beispielsweise Nachholbedarf aus der letzten Klasse, bieten gut gestaltete Lernplattformen Übungen, die sich nicht nur auf die Jahrgangsstufe konzentrieren, sondern sich am Wissensstand der Schüler orientieren.

Lernen wird zeit- und ortsunabhängig. Die Schüler können sich auch zuhause oder im Urlaub via Internet austauschen, sich gegenseitig helfen und auf Lerninhalte zugreifen. Die Unterstützung durch die Lehrkraft außerhalb der Schule – etwa wenn Schüler erkrankt sind – wird via Internet problemlos möglich.

Schüler lernen eigenverantwortlicher zu entscheiden und zu handeln.

Das generelle Interesse für Informationstechnologie wird geweckt oder gesteigert. Gleichzeitig wird frühzeitig ein verantwortungsvoller Umgang mit Informationstechnologie vermittelt (Medienkompetenz).

Schüler werden auf Anforderungen in Studium und/oder Berufsleben besser vorbereitet.

Benötigen Kinder Vorkenntnisse um eine Notebook-Klasse zu besuchen?

Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Viele Schulen bieten Einführungskurse zu PC und 10-Fingersystem, Internetnutzung und der Anwendung von Standardprogrammen an. Vieles ergibt sich aus dem täglichen Umgang mit dem Rechner. Aber auch Computer erfahrene Mitschüler und Tutoren stehen in der Regel gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Was kostet der Besuch einer Notebook-Klasse?

Je nachdem, ob das Kind mit einem Classmate PC oder einem Notebook lernt, belaufen sich die Kosten auf ca. 300 bis 1.000 Euro. Diese Kosten werden derzeit meist von den Eltern getragen, wobei es attraktive Finanzierungs- oder Leasingmodelle mit nur geringem monatlichem Kostenaufwand (ab ca. 10 Euro für einen Classmate PC; bei Notebooks ab ca. 25 Euro) gibt. Zudem werden die Projekte oftmals durch Sozialfonds, Sponsoren oder Fördervereine unterstützt. Die Organisation/Beschaffung der Notebooks und der notwendigen Software übernimmt zumeist die Schule.

Schulen informieren in der Regel sehr frühzeitig über die Teilnahmemöglichkeiten an Notebook-Klassen ab einer bestimmten Jahrgangsstufe, so dass unterschiedliche Finanzierungsarten rechtzeitig in Betracht gezogen werden können.

Welche Schulen bieten bereits Notebook-Klassen an?

Welche Schulen bereits Notebook-Klassen anbieten, kann bei den Kultusministerien der jeweiligen Länder erfragt werden.

Hintergrundinformationen: Modernes Lernen – Notebooks im Schulunterricht

Stand: März 2010

Der Umgang mit digitalen Medien gilt heute neben Lesen, Schreiben und Rechnen als vierte Kulturtechnik. Unternehmen erwarten von ihren Beschäftigten, dass sie die moderne Informations- und Kommunikationstechnik beherrschen. Zudem sind PCs, Notebooks & andere digitale Endgeräte mittlerweile selbstverständlicher Bestandteil des Alltags von Jugendlichen. Allerdings fehlen in den Schulen noch die entsprechenden Rahmenbedingungen, um diese neue Realität auch in den Unterrichtsalltag einzubinden und den Schülerinnen und Schülern Medienkompetenz zu vermitteln. Im Folgenden wird erläutert, welchen Ansatz die Intel® Bildungsinitiative hierbei verfolgt und in welcher Weise sich das Unternehmen Intel engagiert, um Schülern und Pädagogen durch den Einsatz moderner Technologie effektiv bei ihrem Lehr- und Lernerfolg zu unterstützen.

Zu Notebook-Klassen und den damit verbundenen Vorteilen besteht in Deutschland noch Aufklärungsbedarf, während weite Teile Europas hier bereits schneller vorangeschritten sind. Dabei vermittelt der regelmäßige und praxisnahe Einsatz von Notebooks oder Classmate PCs im Unterricht schon früh die technische Fertigkeit und Routine im Umgang mit einem Arbeitsgerät, das später zu einem unverzichtbaren Werkzeug im Arbeits- und Privatleben der Schüler wird. Ziel beim „neuen Lernen“ in der Schule ist es, dass die mobilen Rechner Buch, Heft und Federmäppchen nicht ersetzen, aber ebenso zum Alltag im Klassenzimmer werden.

In Notebook-Klassen erhält jede Schülerin und jeder Schüler ein eigenes mobiles Gerät, das er entsprechend dem Lehrplan und der Anweisung der Pädagogen regelmäßig im Unterricht sowie zur häuslichen Vor- und Nachbereitung einsetzt. Ein Notebook-Klassenzimmer ist mit einem Lehrernotebook, einem Digitalprojektor, einem Drucker und eventuell einem interaktiven Whiteboard für die Wiedergabe multimedialer Inhalte ausgestattet. Die einzelnen Rechner sind über ein Netzwerk (LAN oder WLAN) verbunden und verfügen über einen Internetzugang.

Neue Lehr- und Lernkultur

Der Einsatz von mobilen Medien wie Notebooks oder Classmate PCs führt zu einer neuen Lernkultur und verändert die Rolle von Schülern sowie Lehrern im Lernprozess. Digitale Medien unterstützen eigenaktives und kooperatives Lernen in Selbstlernphasen sowie die Partner- oder Gruppenarbeit. So können Schüler auf verschiedene Lernplattformen zugreifen oder das so genannte virtuelle Klassenzimmer besuchen, in dem sie Lehrmaterialien für alle Fächer finden. Diese lassen sich dann für Projekte, Präsentationen und vieles mehr nutzen. Zudem wird der Unterricht abwechslungsreicher, da man mit den Notebooks aktuelle und authentische Unterrichtsinhalte, also auch Grafiken, Fotos und Videomaterial einbinden kann.

Voraussetzung für den Erfolg von Notebook-Klassen sind methodisch und didaktisch geschulte Lehrkräfte, die einem Unterricht mit neuen Medien aufgeschlossen gegenüberstehen und eine neue Lehrerrolle akzeptieren. Die Tatsache, dass Schüler oftmals im Umgang mit Computern vertrauter sind als manche Lehrkraft bietet ganz neue Chancen für die Zusammenarbeit und die Motivation der Schüler im Unterricht. Lehrkräfte fungieren verstärkt als Moderatoren und Coach – weniger als „Pauker“.

Damit der Umgang mit den neuen Medien ganz selbstverständlich in den Unterricht integriert wird, ist es notwendig, die Lehrmethoden sowie die Fortbildung der Pädagogen zu modernisieren. Intel engagiert sich im Rahmen der Intel Bildungsinitiative seit Jahren mit unterschiedlich
en Programmen in der Lehrer- Fortbildung. Das Programm „Intel® Lehren für die Zukunft“ erreichte national bislang weit über 400.000 Lehrkräfte und damit etwa die Hälfte der gesamten Lehrerschaft. Es unterstützt die Pädagogen mit technischer und didaktischer Anleitung dabei, Computer und neue Medien im Unterricht einzusetzen. Dabei geht es um die Umsetzung konkreter Unterrichtsinhalte, die Anleitung zu fachübergreifenden Projekten und die Förderung von Teamarbeit. Zentrales Modul ist „Intel® Lehren – Aufbaukurs Online“, in dem praxiserprobte Unterrichtsbeispiele für die Lehrerfortbildung speziell aufbereitet sind. Auf dieser Online-Trainingsplattform erhalten Lehrerinnen und Lehrer konkrete Anregungen, wie sie digitale Medien und damit neue Methoden in den täglichen Unterricht integrieren können, die das selbstständige Lernen der Schüler fördern.

Rahmenbedingungen für den Erfolg

Doch Notebooks und Classmate PCs sowie entsprechend geschulte Lehrerkräfte alleine machen noch keinen qualitativ besseren und „neuen“ Unterricht. Die Rahmenbedingungen, unter denen mit Notebooks erfolgreich gearbeitet und gelernt werden kann, sind ausschlaggebend. Grundsätzlich müssen Schulleitung, Kollegium sowie Eltern und Schüler hinter dem Notebook-Projekt stehen. Zudem ist ein technisches Wartungs- und Supportkonzept mit professionellen Service- Partnern vor Ort notwendig, die im Reparaturfall innerhalb eines Arbeitstages reagieren können. Weitere entscheidende Erfolgsfaktoren für Notebook-Klassen sind eingeplante Ressourcen für die Fortbildung der Lehrkräfte, ein längerfristiges und tragfähiges Finanzierungskonzept, gemeinsam erarbeitete Curricula für den Einsatz von Medien sowie die Verfügbarkeit geeigneter Unterrichtsmaterialien.

Die mobilen Geräte werden im Fachunterricht und zur häuslichen Vor- und Nachbereitung ausschließlich für schulische Zwecke eingesetzt. Daher bestimmt die Schule, welche Daten und Programme auf dem Rechner zulässig sind. Zudem kontrolliert und protokolliert sie die Internetnutzung der Schüler während der Unterrichtszeit. Ergänzend sensibilisieren Lehrer die Schüler in speziellen Unterrichtseinheiten für die Risiken digitaler Medien und fördern so die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen. Vor Beginn der Notebook-Arbeit besuchen die Schüler Kurse, um Sicherheit im Umgang mit der Tastatur (Zehnfingersystem) und mit Standardsoftware zu gewinnen. Ist all das geklärt, steht einem abwechslungsreichen und modernen Unterricht nichts mehr im Wege.

Die Intel® Bildungsinitiative unterstützt Schulen aktiv bei der Umsetzung von Notebook-Klassen. Das Unternehmen organisiert die Auslieferung und Installation der Notebooks oder Classmate PCs im Klassenzimmer, schult die Lehrkräfte, hilft bei der Information der Eltern und ist mit pädagogisch geschultem Personal vor Ort, um die ersten Unterrichtseinheiten mit Rat und Tat zu begleiten. Ergänzt wird dies durch technische Beratung, effektive Finanzierungsmodelle und die Kooperation mit Service-Partnern vor Ort, die sich um den reibungslosen technischen Ablauf kümmern und Support bereitstellen.

Perfekter Einstieg: Classmate PCs

Ab welcher Jahrgangsstufe Notebook-Klassen beginnen und auf wie viele Jahre diese angelegt sind, liegt im Ermessen der jeweiligen Schulen. Die Geräte werden zu Projektbeginn in Absprache mit den Eltern von der Schule für einen Jahrgang angeschafft. Die Kosten für das Notebook sowie für Software, Installations- und Wartungsarbeiten, Versicherung und Fortbildungen der Schüler tragen die Eltern. Im Schnitt liegen die Aufwendungen bei rund 1.000 Euro. Hierzu gibt es mittlerweile attraktive Finanzierungs- oder Leasingmodelle mit geringem monatlichem Kostenaufwand (ab ca. 25 Euro).

Kostengünstiger als Notebooks sind Classmate PCs, die zur Kategorie der Netbooks zählen und es mit einem Preis von rund 300 Euro auch Schulträgern oder Eltern mit knappem Budget erlauben, den Notebook-Unterricht in Erwägung zu ziehen. Dies gilt vor allem für den Einstieg in den Primärstufen. Den Classmate PC hat Intel speziell für den Einsatz in der Schule entwickelt, das heißt die Geräte sind kindgerecht in Design und Ausstattung sowie besonders robust. Für fast alle Fächer ist auf den Netbooks entsprechende (Open Source-) Lernsoftware vorinstalliert. Die Lehrer können die Geräte zudem fernsteuern, Bildschirminhalte übernehmen und individuell weiterhelfen.

Hintergrundinformationen: Digitales Klassenzimmer macht Schüler fit für die Zukunft

Stand: März 2010

Bildung ist im 21. Jahrhundert ein entscheidender Faktor für persönlichen und wirtschaftlichen Erfolg. Unternehmen benötigen qualifizierte Fachkräfte wie Ingenieure oder IT-Spezialisten, um wettbewerbsfähig zu bleiben, gerade am Standort Deutschland. Sie erwarten von ihren Beschäftigten, dass sie die moderne Informations- und Kommunikationstechnik beherrschen. Bereits die Schule muss daher die Vertrautheit im Umgang mit digitalen Medien sowie weitere erfolgskritische Schlüsselqualifikationen vermitteln.

Der Umgang mit digitalen Medien gilt heute neben Lesen, Schreiben und Rechnen als vierte Kulturtechnik. Daher ist es sinnvoll, PCs und mobile Geräte wie Notebooks auch im Unterricht einzusetzen. Ziel beim „neuen Lernen“ in der Schule ist es, dass die Rechner Buch, Heft und Federmäppchen keineswegs ersetzen, aber zum Alltag im Klassenzimmer werden. Allerdings fehlen in vielen Schulen noch die entsprechenden Rahmenbedingungen, um diese neue Realität auch in den Unterrichtsalltag einzubinden. So besteht beispielsweise zu Notebook-Klassen und den damit verbundenen Vorteilen in Deutschland noch Aufklärungsbedarf, während weite Teile Europas hier bereits in schnelleren Schritten unterwegs sind.

Deutschland: Nachholbedarf bei schulischer PC-Nutzung

Dass Deutschland bei der PC-Nutzung an Schulen weit zurück liegt, zeigt die PISA-Studie 2006. Der OECD hat für die dritte Ausgabe der Studie über 400.000 15-jährige Schülerinnen und Schüler aus 57 Ländern (in Deutschland ca. 5.000) befragt. Das Ergebnis: Deutschland ist wie bei PISA 2003 der OECD-Staat, in dem der Computer am seltensten als Lernwerkzeug im Unterricht eingesetzt wird. Zwar sind in Deutschland Zuwächse in der schulischen Computernutzung seit PISA 2003 (damals 23 Prozent, jetzt 31 Prozent im Vergleich zum OECD-Durchschnitt von 56 Prozent) zu verzeichnen, doch bleiben diese hinter dem durchschnittlichen Zuwachs in der OECD zurück. PISA 2006 bestätigt auch den Kontrast von häuslicher und schulischer Nutzung: Der vergleichsweise geringen Nutzung in der Schule steht eine überdurchschnittliche Nutzung der neuen Medien im häuslichen Kontext gegenüber. In Deutschland nutzen 90 Prozent der Jugendlichen regelmäßig den Computer zu Hause. Die JIM-Studie 2008 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) zum Umgang von 12- bis 19- Jährigen mit Medien und Information untermauert dieses Ergebnis. Demnach verfügen 97 Prozent dieser Altersgruppe über einen Internetzugang. Erstmals in der zehnjährigen Geschichte der JIM-Studie zeigt sich zudem, dass Jugendliche eher einen Computer als einen Fernseher besitzen.

Aber: Überdurchschnittlich viele der befragten Jugendlichen nutzen laut PISA 2006 Computer und Internet sehr eingeschränkt, also beispielsweise nur für E-Mails, Spiele und Musikkonsum. Es ist daher anzunehmen, dass die Computerkenntnisse dieser Jugendlichen den zukünftigen Anforderungen der Berufswelt noch nicht genügen. Die Verfasser der Studie leiten daraus ab, dass „die Vermittlung computerbezogener Kenntnisse durch die Schule unverzichtbar zu sein (scheint).“

Schulen müssen PC und Internet im Unterricht integrieren

Das ist umso bedenklicher, da der Umgang mit den neuen Medien, die digitale Kompetenz, künftig zur Voraussetzung für den erfolgreichen Berufseinsteig wird. Wer hier den Anschluss verpasst, hat es künftig schwer auf dem Arbeitsmarkt in unserer Wissensgesellschaft. Gleichzeitig steigt aber der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften wie Ingenieuren und IT-Spezialisten. Die EU-Kommission warnt regelmäßig vor einem drohenden Fachkräftemangel in Europa und dessen negativen Folgen für die Unternehmen.

Um gegenzusteuern, hat die EU-Kommission eine langfristige Strategie und ein Maßnahmenpaket zur Förderung der digitalen Kompetenzen vorgeschlagen. Kernpunkte sind verstärkte IT- und PC-Ausbildung an Schulen, bessere ITK-Fortbildung der Lehrer, Förderung des computergestützten Lernens (eLearning) und höhere Mittel für die Ausstattung der Schulen mit Hard- und Software. Auch Unternehmen und Verbände wie die Initiative D21 oder der Bundesverband Berufliche Qualifizierung e.V. fordern von den Schulen, dass sie junge Leute für technische und naturwissenschaftliche Berufe begeistern und ihnen vermitteln, wie sie Computer & Co. als effektives Mittel zum Zweck der Kommunikation und Wissensbeschaffung nutzen können.

Das digitale Klassenzimmer

Damit der Umgang mit den neuen Medien ganz selbstverständlich in den Unterricht integriert wird, ist es notwendig, die Lehr- und Lernmethoden sowie die Fortbildungsinhalte der Pädagogen den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Ein Beispiel sind Notebook-Klassen. Hier erhält jede Schülerin und jeder Schüler ein eigenes mobiles Gerät, das er entsprechend dem Lehrplan und der Anweisung der Pädagogen regelmäßig im Unterricht sowie zur häuslichen Vor- und Nachbereitung einsetzt. Ein Notebook- Klassenzimmer ist mit einem Lehrernotebook, einem Beamer, einem Drucker und eventuell einem interaktiven Whiteboard für die Wiedergabe multimedialer Inhalte ausgestattet. Die einzelnen Rechner sind über ein Netzwerk (LAN oder WLAN) verbunden und verfügen über einen Internetzugang.

Zum digitalen Klassenzimmer gehören:

  • Hardware (z.B. Laptops, Netbooks, UMTS-Sticks, Netzwerke, Server etc.)
  • Breitbandiger Internetzugang • Basis-Software (z.B. Betriebssystem, Büroanwendungen wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationssoftware)
  • Lehr- und Lernsoftware (multimediale Lernmaterialien, internetbasierte Anwendungen, Schulmanagementsoftware,…)
  • Virtuelle Teamräume (Web 2.0 Funktionen, Kommunikationssoftware wie Messenger, Videochats/-konferenzen)
  • Betriebs- und Wartungskonzept

Notebooks optimieren den Lernerfolg

Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass Notebooks in der Schule den Lernerfolg optimieren. Dies trifft insbesondere für den Erwerb technischer Routinen und wichtiger überfachlicher Schlüsselqualifikationen zu. Ein Beispiel ist eine Untersuchung der Augsburger Medienpädagogin Prof. Dr. Gabi Reinmann, die mit ihrem Team ein Jahr lang drei Notebook-Klassen im Mittlere-Reife-Zug der Hauptschule Geretsried in Bayern wissenschaftlich begleitet hat.

Das Ergebnis ihrer Studie: Schülerinnen und Schüler lernen in Notebook-Klassen selbstständiger, der Unterricht macht gerade den jüngeren Kindern mehr Spaß und motiviert sie zum Lernen – Wissenserwerb wird dadurch nachhaltiger. Die Schüler üben sich mehr in Problemlösung, in Teamfähigkeit sowie in Medienkompetenz. Sie erkennen und nutzen das Potenzial digitaler und mobiler Medien, werden aber auch für deren Gefahren sensibilisiert. Durch die Arbeit mit den mobilen Rechnern können Schüler auch Informationen im Internet besser recherchieren, diese klarer strukturieren und präsentieren. Weiterer Vorteil: All diese Kompetenzen steigern die Chancen der Schüler auf dem Arbeitsmarkt.

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine Studie der Initiative „Schulen ans Netz“ zum Einsatz von Notebook-Klassen im Unterricht. Demnach zeigen Notebook-Schüler in der Tendenz eine positivere Einstellung zu Schule und Unterricht sowie eine positivere Teamorientierung als Nicht-Notebook-Schüler. Notebooks helfen zudem bei der Überwindung der digitalen Spaltung. So stellte die Studie einen positiven Effekt der Notebook-Nutzung für Kinder aus bildungsferneren Familien im Deutsch-Test fest.

Neue Lehr- und Lernkultur

Der Einsatz von mobilen Medien führt zu einer neuen Lernkultur und verändert die Rolle von Schülern sowie Lehrkräften im Lernprozess. Die Geräte unterstützen eigenaktives und kooperatives Lernen in Selbstlernphasen sowie die Partner- oder Gruppenarbeit. So können Schüler auf verschiedene Lernplattformen zugreifen oder das so genannte virtuelle Klassenzimmer besuchen, in dem sie Lehrmaterialien für alle Fächer finden. Diese lassen sich dann für Projekte, Präsentationen etc. nutzen. Dort sind auch Chats, Foren und andere Kommunikationsmittel zu finden. Zudem wird der Unterricht abwechslungsreicher, da man mit den Notebooks aktuelle und authentische Unterrichtsinhalte, also auch Grafiken, Fotos und Videomaterial einbinden kann. Dadurch lassen sich die Inhalte des Lehrbuches anschaulich und lebendig ergänzen.

Voraussetzung für den Erfolg von Notebook-Klassen sind methodisch und didaktisch geschulte Lehrkräfte, die einem Unterricht mit den neuen Medien aufgeschlossen gegenüberstehen und eine neue Lehrerrolle akzeptieren. Denn der Lehrer fungiert hier verstärkt als Moderator und Coach und weniger als „Pauker“, der die vorgegebene Botschaft vermittelt. Zudem müssen die Lehrer sich zumindest in der Anfangszeit der Notebook-Klasse auf eine höhere Zeit- und Arbeitsbelastung einstellen.

Vorteile des IT-unterstützten Lernens auf einen Blick

  • Schüler lernen selbstständiger und zeigen eine höhere Lernmotivation
  • Problemlösendes Denken und Teamfähigkeit werden gefördert
  • Medienkompetenz der Schüler steigt, da sie das Potenzial digitaler und mobiler Medien erkennen, aber auch für deren Gefahren sensibilisiert werden
  • Mit der höheren digitalen Kompetenz verbessern die Schüler ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt
  • PCs ermöglichen individuelles Lerntempo • Digitale Spaltung kann verringert werden, weil Bildungserfolg weniger von der sozialen Herkunft abhängt • Weitere fachliche Kompetenzen: Verantwortungsvoller Umgang mit dem Internet, Finden und Bewerten sinnvoller Informationen, Umgang mit digitalen Identitäten, Datenschutz, Grundlagen der IT-Sicherheit

Hintergrundinformationen: Intel® Bildungsinitiative

Stand: Juni 2010

Bildung ist im 21. Jahrhundert ein entscheidender Faktor für persönlichen und wirtschaftlichen Erfolg. Unternehmen benötigen qualifizierte Fachkräfte wie Ingenieure oder IT-Spezialisten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Bereits die Schule muss daher die Vertrautheit im Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnik sowie weitere erfolgskritische Schlüsselqualifikationen vermitteln. Diese digitale K
ompetenz erlaubt der jungen Generation in Verbindung mit hervorragenden Leistungen in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik, die Zukunft zu meistern und zu gestalten.

Intel nimmt sich gesellschaftlicher Herausforderungen an und engagiert sich für die Verbesserung der Bildungsqualität. Im Rahmen der Intel® Bildungsinitiative investiert das Unternehmen derzeit jährlich mehr als 100 Millionen US-Dollar in über 50 Ländern, um Bildung durch den effektiven Einsatz von neuen Technologien an Schulen und Universitäten zu fördern. Ziel der Intel Bildungsinitiative ist es, junge Leute schon in der Schule an moderne Technologien heranzuführen, damit sie die nötigen Fertigkeiten erwerben, um Innovationen voranzutreiben. So fördert die Intel Bildungsinitiative etwa den effektiven Einsatz von digitalen Medien und den Aufbau von Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen in Schulklassen auf der ganzen Welt. Zudem verbessert sie die Ausbildung in Mathematik und Natur¬wissenschaften an Grundschulen sowie weiterführenden Schulen. An Hochschulen engagiert sich Intel für die naturwissenschaftlich-technische Bildung und die Gestaltung der Lehrpläne. Professoren wie Studenten werden bei der Erforschung innovativer Technologien unterstützt, die für die Zukunft der IT-Industrie von Bedeutung sind.

Die Intel Bildungsinitiative kooperiert außerdem mit Regierungen sowie nichtstaatlichen Organisationen in aller Welt und engagiert sich in zahlreichen Initiativen.

Im Folgenden werden die einzelnen Bausteine der Intel Bildungsinitiative erläutert, mit denen Intel Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte auf die Anforderungen von morgen vorbereitet und den Fortschritt in Forschung und Lehre an Hochschulen fördert. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den entsprechenden Lehr- und Lern¬programmen, Wettbewerben sowie Projekten in Deutschland und Österreich. In beiden Ländern hat Intel das Engagement für Bildung kontinuierlich verstärkt, um die Wettbewerbsfähigkeit der Standorte im internationalen Vergleich zu verbessern.

Intel an Schulen

Lehrer-Fortbildung mit Intel® Lehren

Damit der Umgang mit den neuen Medien ganz selbstverständlich in den Unterricht integriert wird, ist es notwendig, die Lehr- und Lernmethoden sowie die Fort¬bildungs¬inhalte der Pädagogen den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Intel engagiert sich mit unterschiedlichen Initiativen seit Jahren in der Lehrer-Fortbildung. Intel® Lehren ist ein weltweites Programm zur professionellen Weiterbildung, das von Lehrern für Lehrer ausgearbeitet wurde. Da es in Kooperation mit nationalen Ministerien und Institutionen des Bildungs¬bereichs konzipiert wurde, ist es in den Kerncurricula der Bundesländer verankert.

In Deutschland erreichte das Programm „Intel® Lehren für die Zukunft“ seit 2000 bislang über 400.000 Lehrerinnen und Lehrer. Das sind rund die Hälfte aller Pädagogen – von der Grundschule über die Gesamtschule bis zum Gymnasium und zur Berufsschule. Intel unterstützt die Lehrer mit technischer und didaktischer Anleitung dabei, Computer und neue Medien im Unterricht einzusetzen. Es geht hier um die Umsetzung konkreter Unterrichtsinhalte, die Anleitung zu fachübergreifenden Projekten und die Förderung von Teamarbeit. Die Kurse sind als Fortbildungs¬maßnahme offiziell von den Kultusministerien anerkannt.

Intel® Lehren – Aufbaukurs Online

Im Herbst 2004 startete in Deutschland der „Intel® Lehren – Aufbaukurs Online“, der praxiserprobte Unterrichtsbeispiele für die Lehrerfortbildung speziell aufbereitet. Auf dieser Online-Trainingsplattform werden Lehrer von Mentoren betreut. Sie erproben in Teams den Einsatz digitaler Medien, erweitern ihre Methodenvielfalt, erhöhen ihre Medienkompetenz und setzen dies im täglichen Unterricht um. Die Schüler werden so zum Mittelpunkt des Unterrichts¬geschehens. Lehrkräfte stellen hier praxiserprobte Unterrichtsbeispiele bereit, die in über 300 „Lernpfaden“ für die Lehrerfortbildung aufbereitet sind. Mittlerweile enthalten die Lernpfade des Programms auch die Unterrichts¬materialien des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. In den Lernpfaden werden die Teilnehmer schrittweise angeleitet, die Inhalte und Methoden den eigenen Stoffinhalten anzupassen und selbst zu erproben. Die Themen sind sowohl fachbezogen als auch fächerübergreifend.

Intel® Lehren – Interaktiv

Mit dem Projekt Intel® Lehren – Interaktiv gibt es seit Februar 2010 ein neues bundesweites Programm zur professionellen Lehrerfortbildung. Dieses wurde auf Basis der bisherigen Intel® Lehren Projekte, für die im Jahr 2000 der damalige Präsident der Kultusministerkonferenz die Schirmherrschaft übernommen hatte, weiterentwickelt. Somit wurden die bewährten Inhalte um Interaktionsmöglichkeiten sowie weitere Lernobjekte, ein Kommunikationstool und ein Peer Coaching Programm erweitert.

Wissenschaftlich betreut wird ‚Intel® Lehren – Interaktiv‘ vom IBI – Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft e.V.. Von daher basieren auch die Neuerungen auf den Erkenntnissen einer Studie zur Nachhaltigkeit und Wirksamkeit von „Intel® Lehren“, die das IBI im Jahr 2009 durchgeführt hat.

Intel® Lehren – Interaktiv richtet sich an alle Lehrkräfte in Deutschland, die im Unterricht digitale Medien einsetzen, unabhängig von Bundesland und Schultyp. Ziel ist es, zur Entwicklung von Lern- und Lehrmethoden sowie zur Vermittlung von Medienkompetenz in der Schule beizutragen. Die Registrierung für die Teilnahme an Intel Lehren® – Interaktiv ist seit 31. Januar2010 kostenlos möglich.

Projekt „Beste Lehrkräfte“

Darüber hinaus treibt Intel im Rahmen der Initiative D21 das Programm „Die besten Lehrkräfte für Deutschlands Schulen der Zukunft“ voran. Die Initiative D21 ist Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft. Zielgruppe dieser Fortbildung sind Referendarinnen und Referendare für alle Fächer, Fachbereiche und Schulformen. Ähnlich wie bei „Intel® Lehren“ erhalten die Referendare in den Ferien einwöchige technische und didaktische Schulungen zum Einsatz von Computer-Technologie und neuen Medien im Unterricht. Im Zentrum stehen Themen zum multimedialen Unterricht, den Managementaufgaben vor Ort sowie praxiserprobte Lehrmaterialien. Zudem behandelt das Projekt Aspekte wie eigenverantwortliche Schule, neue Lehrerrolle und regionale Netzwerkfunktion. Außerdem werden spezielle Seminare angeboten, bei denen sich Schulleiter jeweils im Tandem mit engagierten Nachwuchslehrkräften zusätzlich noch in den Bereichen Schul- und Personalmanagement weiterbilden können.

Im Jahr 2008 fand in den Workshops auch ein Wettbewerb zum Thema „Chancen und Möglichkeiten von Web 2.0 in Schulen“ statt. Die Gewinner wurden beim D21-Jahreskongress in Berlin geehrt und mit einer Reise an PISA Sieger-Schulen in Helsinki belohnt. Siegreich waren etwa Projekte zu Prüfungen und Leistungstests im Web 2.0, ein Leitfaden zur Integration von sozialen Netzwerken im Unterricht sowie ein Wiki-Leitfaden zum kooperativen Arbeiten mit Web 2.0.

Notebook-Klassen

Der Umgang mit digitalen Medien gilt heute neben Lesen, Schreiben und Rechnen als vierte Kulturtechnik. Daher ist es sinnvoll, mobile Geräte wie Notebooks oder Classmate PCs im Unterricht einzusetzen und Kindern wie Jugendlichen Medienkompetenz zu vermitteln. Intel unterstützt Schulen aktiv bei der Umsetzung dieser Notebook-Klassen. Das Unternehmen organisiert die Auslieferung und Installation der Notebooks oder Classmate PCs im Klassenzimmer, schult die Lehrerinnen und Lehrer, hilft bei der Information der Eltern und ist mit pädagogisch geschultem Personal vor Ort, um die ersten Unterrichtseinheiten mit Rat und Tat zu begleiten. Ergänzt wird dies durch technische Beratung, effektive Finanzierungsmodelle und die Kooperation mit Service-Partnern vor Ort, die sich um den reibungslosen technischen Ablauf kümmern und Support bereitstellen.

In Notebook-Klassen erhält jede Schülerin und jeder Schüler ein eigenes mobiles Gerät, das er entsprechend dem Lehrplan und der Anweisung der Pädagogen regelmäßig im Unterricht sowie zur häuslichen Vor- und Nachbereitung einsetzt. Ein Notebook-Klassenzimmer ist mit einem Lehrernotebook, einem Beamer und einem Drucker ausgestattet. Die einzelnen Rechner sind über ein Netzwerk (LAN oder WLAN) verbunden und verfügen über einen Internetzugang.

Die Kosten für das Notebook sowie für Software, Installations- und Wartungsarbeiten, Versicherung und Fortbildungen der Schüler tragen die Eltern. Im Schnitt treten hier Kosten von rund 1.000 Euro auf. Nicht alle Eltern können oder wollen sich das leisten. Mittlerweile gibt es auch attraktive Finanzierungs- oder Leasingmodelle mit geringem Kostenaufwand pro Monat (ab ca. 25 Euro). Kostengünstiger als Notebooks sind Classmate PCs, die mit einem Preis von rund 300 Euro auch Schulträgern oder Eltern mit knappem Budget erlauben, den Notebook-Unterricht in Erwägung zu ziehen. Den Classmate PC hat Intel speziell für den Einsatz in der Schule entwickelt, das heißt er ist klein, leicht und vor allem robust. Für fast alle Fächer ist auf den Geräten entsprechende (Open Source-) Lernsoftware vorinstalliert.

Intel® Learning Series

In Zusammenarbeit mit weltweit über 300 Software- und Hardware-Entwicklern und Anbietern entsprechender Inhalte und Bildungs-Dienstleistungen sowie lokalen Geräteproduzenten arbeitet Intel daran, eine umfassende Infrastruktur für den Classmate PC zu schaffen. Die beteiligten IT-Firmen entwickeln Produkte und Services rund um den Classmate PC, die auf die jeweiligen regionalen Besonder¬heiten zugeschnitten sind und kollaboratives Lernen sowie den einfachen Datenaustausch ermöglichen. So sind auf allen Classmate PCs (Open Source-) Lernprogramme, Office-Anwendungen und Autoren-Programme vorinstalliert, mit denen Schüler für ihre Mitschüler in Gruppenarbeit Übungen erstellen.

Junior Physics

Damit elementare Zukunftsfragen wie Klimawandel, Energieversorgung, Verkehrschaos und Datenschutz gelöst werden können, bedarf es hoch-qualifizierter Fachkräfte mit technischem bzw. naturwissenschaftlichem Hinter-grund. Um das Interesse von Schülern an den so genannten MINT-Berufen (Mathe-matik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) bereits frühzeitig zu wecken und somit einen gezielten Beitrag zur Nachwuchsförderung in diesem Bereich zu leisten, hat Intel im März 2010 die Online-Plattform Junior Physics gestartet. Diese frei zugängliche Plattform zielt auf den Einsatz in MINT-Fächern an Primär- und Sekundarschulen. Schüler sollen dabei mittels Experimenten – bspw. Lichtbrechung, Spiegelung oder Elektromagnetismus – die Funktionsweise von Naturwissenschaften kennen und verstehen lernen. Gleichzeitig sollen ihr Forschungsgeist und ihre Kreativität angeregt werden. Junior Physics ist über das Portal von Intel® Lehren – Interaktiv abrufbar.

Intel® Schulpreis

Seit dem Jahr 2000 zeichnet Intel alljährlich die innovativsten Schulen Deutschlands und seit 2010 auch erstmals Österreichs aus. Schirmherr des mit 10.000 Euro dotierten Intel® Schulpreises ist die Präsidentin/der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK). Unter dem Motto „Mit Intel intelligenter unterrichten“ können sich Schulen aus ganz Deutschland und Österreich mit interaktiven Projekten bewerben und zeigen, wie sie digitale Medien in den Unterricht integrieren. Bei der Beurteilung der Projekte ist entscheidend, dass die Lehrkräfte am „Intel® Lehren – Aufbaukurs-Online“ teilnehmen oder teilnahmen, die Schule eigenständig neue Konzepte entwickelt hat und diese nachhaltig anwendet, um Schüler im Bereich der neuen Medien zu fördern.

Schülerwettbewerb Intel® Leibniz Challenge

Gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover hat Intel die Intel® Leibniz Challenge ins Leben gerufen. Der Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft der Präsidentin/des Präsidenten der Kultusministerkonferenz (KMK) steht und von der Initiative D21 unterstützt wird, richtet sich an Jugendliche der Klassenstufen 9 bis 13 an Gymnasien, Fachgymnasien sowie Gesamtschulen. Er bringt Schülerinnen und Schülern das Berufsbild des Ingenieurs näher und soll Interesse wecken, einen technischen Ausbildungsweg einzuschlagen. Ein Teilnehmerteam besteht dabei aus einer Gruppe von drei bis fünf Mitgliedern, denen im zweiten Schulhalbjahr insgesamt vier Aufgaben im Monatsrhythmus gestellt werden. Deren Themen zählen zu den Grundlagen der Arbeit von Elektrotechnikern, Naturwissenschaftlern und Mathematikern, wie sie Intel Ingenieuren in ihrem täglichen Arbeitsleben begegnen. Die Aufgaben sind auch für die IT-Branche relevant, wenn es zum Beispiel um Schaltkreise, Transistoren, elektromagnetische Widerstände oder Platinenlayout geht.

Durch die didaktische Aufbereitung der Wettbewerbsaufgaben entsprechen die Aufgaben den Ansprüchen des täglichen Schulunterrichtes und können auch unabhängig vom Wettbewerb eingesetzt werden. Dies wird auch durch eine Anerkennung der Intel® Leibniz Challenge seitens der 16 Bundesländer unterstützt, womit die Teilnahme des Wettbewerbs für die Schüler je nach Bundesland prinzipiell auch wahlweise als Schul-AG, als Grundlage für Facharbeiten oder als zusätzliches Prüfungsfach im Abitur anerkannt werden kann. Lehrerinnen und Lehrer können zudem die Aufgaben direkt als Lehrstoff einsetzen. Auch können Aufgaben aus den zurückliegenden Jahren von der Webseite des Wettbewerbs herunter geladen werden.

Um bestmöglichen Praxisbezug zu bieten, sind die Fragestellungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Forschungs- und Entwicklungszentrums von Intel in Braunschweig erarbeitet und mit der Leibniz Universität Hannover auf didaktische Belange abgestimmt. Aufgabenstellung und -abgabe laufen vollständig über das Internet, ein Online-Forum stellt zusätzliche Tipps bereit und vereinfacht die Vernetzung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Zu gewinnen gibt es Praktikumsplätze bei Intel und Stipendien der Leibniz Universität Hannover sowie zahlreiche Sachpreise wie Notebooks für jedes Mitglied des Siegerteams und Lehrmittelgutscheine für die teilnehmerstärksten Schulen.

Intel ISEF – Wissenschaftsmesse für Schüler

Ein weiteres Highlight ist die Intel® International Science and Engineering Fair (ISEF), die weltweit größte internationale Wissenschaftsmesse für Schüler. Im Jahr 2008 nahmen insgesamt 65.000 Schülerinnen und Schüler mit ihren wissenschaftlichen Forschungsprojekten an 550 ISEF-Regionalveranstaltungen teil. Die beste
n 1.500 jungen Wissenschaftler aus mehr als 50 Ländern trafen sich dann zum Finale auf der ISEF in den USA, um Ideen auszutauschen, Spitzenleistungen aus der Wissenschaft zu präsentieren und im Wettbewerb um mehr als vier Millionen US-Dollar Preisgelder und Stipendien anzutreten. Jedes Jahr nehmen ausgewählte regionale Preisträger der Wettbewerbe ‚Jugend forscht‘ in Deutschland sowie ‚Jugend Innovativ‘ in Österreich an der ISEF teil.

Intel an Hochschulen

Intel® Hochschulprogramm und Fokus Universitäten

Um Innovationen in Forschung und Lehre zu fördern, arbeitet Intel mit 150 Universitäten in 34 Ländern zusammen, den so genannten Fokus Universitäten. Das Intel® Hochschulprogramm ist jeweils auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Länder zugeschnitten. Die Beziehungen zu den Hochschulen haben langfristigen und strategischen Charakter und konzentrieren sich auf Gebiete, die wichtig für die Zukunft der IT-Industrie insgesamt sind und nicht unmittelbar mit den Produkten von Intel in Zusammenhang stehen.

Intel unterstützt Forschungsprojekte, vergibt Stipendien, Praktikumsplätze und Studienarbeiten an Studenten, stellt modernste IT-Ausstattung für Laboratorien bereit und finanziert Programme für Gastprofessuren. In jedem Jahr führt Intel Top-Akademiker der Universitäten mit seinen internen Forschern während eines zwei- bis dreitägigen „Akademischen Forums“ zusammen, um aktuelle Forschungs¬vorhaben und gemeinsame Initiativen zu diskutieren. Im Rahmen der „Distinguished Guest Lecture“-Reihe mit Gastvorträgen von Intel an Universitäten gewinnen Studentinnen und Studenten Einblick in innovative Technologien und erhalten die Gelegenheit zum Dialog.

In einem EU-weiten Doktorandenprogramm an Forschungs- und Entwicklungs¬standorten von Intel arbeiten junge Wissenschaftler an innovativen Projekten etwa zu IT im Gesundheitswesen (Digital Health), dem digitalen Haus der Zukunft oder Mobile Computing. In vielen Ländern veranstaltet Intel Studenten-Wettbewerbe, um Forschungsprojekte zu fördern und das Interesse an Postgraduierten- und Promotionsstudien zu steigern. Zudem beteiligt sich Intel an der inhaltlichen Entwicklung von Lehrplanmodulen etwa zum Programmieren für Multicore-Prozessoren, den physikalischen und mathematischen Grundlagen der Prozessorherstellung oder zum Programmieren für Embedded-Systeme.

Fokus Universitäten in Deutschland

In Deutschland kooperiert Intel mit sieben Fokus Universitäten: TU München, TU Berlin, TU Braunschweig, Karlsruher Institut für Technologie, Leibniz Universität Hannover, RWTH Aachen und Universität des Saarlandes. Die TU München war im Jahr 2001 die erste Fokus Universität in Deutschland. Dort finanzierte Intel beispielsweise die Server-Infrastruktur (Cluster) der Labors am Lehrstuhl für Rechnertechnik, Rechnerorganisation und Parallelrechnerarchitektur, gründete ein Internet-Lab für Firmengründungen in den Bereichen Internet und e-Business und baute die WLAN-Infrastruktur der TU München auf.

An der TU Braunschweig finanziert Intel den Hauptstudiengang „Advanced VLSI-Design“ (Very large scale integrated circuits), der sich mit der Entwicklung hochkomplexer Prozessoren befasst. Der Lehrstuhl arbeitet eng mit dem Braunschweiger „Intel Germany Research Center“ (IGRC) zusammen, Intels größtem Labor zur Chip-Entwicklung in Europa. Intel beschäftigt sich hier mit seinem zentralen Zukunftsthema Tera Scale Computing. Dies umschreibt die künftigen Generationen von Mehrkern-Prozessoren, die hundert oder mehr Prozessorkerne integrieren werden und Rechenleistungen im Tera-Bereich zur Verfügung stellen. Weiteres Thema ist die Vorentwicklung von Plattformen für die optische Nachrichtentechnik.

Die umfangreichste Kooperation mit einer Universität in Europa ist Intel mit der Universität des Saarlandes eingegangen: Gemeinsam wurde im Mai 2009 das Intel Visual Computing Institute eröffnet. Im Mittelpunkt dieser Forschungseinrichtung steht die Entwicklung zukünftiger Grafik- und Visual Computing-Technologien. Die Investitionen seitens Intel belaufen sich auf zwölf Millionen US-Dollar und erfolgen über einen Zeitraum von fünf Jahren.

Am Karlsruher Institut für Technologie und der RWTH Aachen geht es hauptsächlich um High Performance Computing, Cluster und Cloud-Computing einschließlich Hardware-Tests und Software-Entwicklung. An der TU Berlin stehen e-Business und die Erforschung drahtloser Kommunikationstechnik im Blickpunkt, während das Intel Multimedia Lab der Leibniz Universität Hannover an zukünftigen Multimedia-Systemen arbeitet. Die Forscher entwickeln dort beispielsweise neue Algorithmen für Audio- und Videokompression und neue Architekturen für Multimedia-Anwendungen.

Intel fördert Unternehmertum

Intel kooperiert im Rahmen seines „Technology Entrepreneurship“-Programms eng mit der renommierten UC Berkeley, um technische Studentinnen und Studenten zu ermutigen, auf Basis ihrer Innovationen ein Unternehmen zu gründen. Zu diesem Zweck haben die beiden Partner ein Programm entwickelt, in dem Studenten aus aller Welt in Seminaren, Kolloquien oder im Rahmen eines Businessplan-Wettbewerbs (Intel und UC Berkeley Technology Entrepreneurship Challenge IBTEC) das notwendige Know-how für die Gründung eines Unternehmens erwerben.

Bei der IBTEC werden Produktideen ausgezeichnet, die auf modernster Technologie basieren und auf Grundlage eines Businessplans großes Potenzial für die Gesellschaft bieten. Das Gewinner-Team erhält ein Preisgeld von 25.000 US-Dollar (von Intel gestiftet) sowie Kontakte zu rund 20 Venture Capital-Firmen, um sein Start-Up erfolgreich etablieren zu können. Im Jahr 2008 gewann NeuroMOD Technologies aus Singapur, ein Hersteller von medizinischen Geräten für Patienten mit neurologischen Beschwerden.

Neben der finanziellen Förderung von Start-Ups in Wettbewerben oder auch über die Beteiligungsgesellschaft Intel Capital arbeitet Intel eng mit verschiedenen Unternehmen aus diversen Branchen zusammen, um gemeinsam innovative Produkte und Software voranzutreiben. Dazu gehören Spiele-Hersteller, Entwickler von Anwendungen für Multicore-Prozessoren oder Anbieter aus dem Gesundheits¬wesen. Ziel ist es, das jeweilige Wissen zu verknüpfen und in fortschrittliche Produkte für wirtschaftliches Wachstum umzusetzen.

Kooperationen und Mitgliedschaften

Bereits 1999 war Intel Gründungsmitglied der Initiative D21, Deutschlands größter Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft (Public Private Partnership) mit dem Ziel, die Wissens- und Informationsgesellschaft im Deutschland des 21. Jahrhunderts zu stärken. In diesem parteien- und branchenübergreifenden Netzwerk treiben mehr als 400 Vertreter von Parteien, Unternehmen, Vereinen und anderen Einrichtungen gemeinnützige Projekte zu Themen wie Bildung, Qualifikation und Chancengleichheit, eGovernment oder Sicherheit im Internet voran. Hannes Schwaderer, Geschäftsführer und Managing Director Central Europe bei Intel, ist seit Januar 2009 Präsident der Initiative D21. Intel Vertreter leiten zudem die D21-Arbeitsgruppe „Aus- und Fortbildung von Lehrkräften“.

Intel ist außerdem Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung „Partner für Schule“ in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, die dauerhafte und systematische Zusammen¬arbeit von Schule und Wirtschaft zu etablieren, um den Einsatz neuer Medien im Unterricht, eine neue Lernkultur sowie ökonomische Bildung in der Schule zu fördern. Verschiedene Maßnahmen sollen helfen, den Übergang von Schule zum Beruf zu erleichtern.

Auch mit dem IBI – Institut für Bildung in der Inf
ormationsgesellschaft arbeitet Intel erfolgreich pädagogisch zusammen. Ein Beispiel ist der jährlich auf der Bildungs¬messe Didacta verliehene „digita“-Preis, mit dem die inhaltlich und formal wertvollste Bildungssoftware im deutschsprachigen Raum nach verschiedenen Kategorien ausgezeichnet wird.

Darüber hinaus ist Intel Mitglied des UPJ, einem Netzwerk engagierter Unternehmen und gemeinnütziger Mittlerorganisationen in Deutschland. Ziel des Netzwerks ist es, durch das Vermitteln von neuen Verbindungen zwischen Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen und öffentlichen Verwaltungen zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beizutragen. Einer der Sprecher des Corporate Citizenship Netzwerks von UPJ ist Thomas H. Osburg, Director Europe – Corporate Affairs, Intel.

Facts & Figures Intel® Bildungsinitiative

Stand: Juni 2010

Start:

1998

Zielsetzung:

Verbesserung der Bildungsqualität, Förderung von Forschung und Innovation sowie der Naturwissenschaften und technischen Wissenschaften; nachhaltiges Wachstum am Standort; Medienkompetenz bereits in der Schule vermitteln, Lern- wie Lehrmethoden verbessern und den Zugang zu neuesten Technologien ermöglichen

Vision:

verbesserte Bildung und Chancengleichheit für alle Schüler und Studenten weltweit

Investitionsumfang:

jährlich mehr als 100 Millionen US-Dollar weltweit

Kooperationen & Mitgliedschaften:

Bitkom, IBI – Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft,Initiative D21, Partner für Schule, UC Berkeley, Unternehmertum, UPJ, Netzwerk engagierter und gemeinnütziger Mittlerorganisationen in Deutschland

Initiative D21

Gründungsmitglied (1999)

Präsident seit Januar 2009: Hannes Schwaderer,

Geschäftsführer Intel GmbH Deutschland & Österreich

Länder:

Deutschland und Österreich

Kontakt Presse

Martin Strobel

+49-(0)89-99143-631

Bilder

Bilder Juni 2010

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Bilder 2009

Der Intel basierte Classmate PC Der Intel basierte Classmate PC
Der Intel basierte Classmate PC Der Intel basierte Classmate PC
Der Intel basierte Classmate PC Der Intel basierte Classmate PC Der Intel basierte Classmate PC Der Intel basierte Classmate PC

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